Toronto Story #3

Unser letzter Stopp war Toronto, wo wir nochmal zwei Tage verbracht haben, bevor es dann über Island zurück nach München ging. Es war schon cool das Abenteuer genau dort enden zu lassen, wo alles erst so richtig begonnen hat. Vor allem habe ich gemerkt, wie viel wir im Laufe der letzen 9 Wochen gelernt haben und inwiefern wir uns verändert haben. Aufeinmal waren wir einfach viel erfahrener und es hat sich vieles einfach schon „automatisch“ abgespielt und wir wussten einfach, wie man alles planen und organisieren muss. Außerdem war es auch sehr vorteilhaft, dass wir uns schon in Toronto auskannten und so genau wussten, wo wir nochmal hinwollen. Aber es war schon ein besonderes Gefühl durch die selben Straßen zu laufen, wie am Anfang der Reise, weil mir da einfach aufgefallen ist, was wir seitdem alles geschafft haben. Natürlich war es auch ein Stück weit anders,  weil nun die ganze Reise schon hinter uns und nicht vor uns lag. Aber die bekannten und vertrauten Straßen und Gebäude zu sehen hat auch gut getan. Allerdings kam mir die Stadt beim zweiten Aufenthalt deutlich kleiner vor als beim ersten Mal, seit New York kam mit aber jede Stadt „überschaubar“ vor. Letztes Mal hatte ich dem Eindruck, dass Toronto riesig ist und dass man alles am besten mit der Metro erreicht aber jetzt haben wir festgestellt, dass man die komplette Innenstadt auch super zu Fuß erkunden kann. Dadurch dass es dieses Mal schon Herbst war, hatten wir außerdem die Gelegenheit, Toronto in zwei verschiedenen Jahreszeiten zu sehen, was auch ganz interessant war.

Wir waren hauptsächlich im Zentrum um die Yongstreet herum unterwegs und haben innerhalb eines halben Tages all das abgelaufen, wofür wir am Anfang der Reise ungefähr 2 Tage gebraucht haben. Natürlich mussten wir auch noch einen Abstecher in die Mall (Eaton Center) machen, weil wir dort bei unserem ersten Aufenthalt in Toronto immer unseren Tag begonnen haben, weil die so zentral liegt.  Wir waren außerdem noch am St. Lawrence Market, den wir beim ersten Aufenthalt nicht geschafft haben und nachdem wir auf so vielen verschiedenen Märkten waren, wollten wir diesen auch noch mitnehmen.

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Wieder dort zu sein, wo alles begonnen hat (außer Island) hat mir dann aber auch verdeutlicht, dass die Reise und das Abenteuer jetzt endgültig vorbei sind und so hab ich mich mental auch schon auf die Rückkehr nach Hause vorbereitet.

Insgesamt bin ich aber wirklich froh, dass wir nochmal dort waren und es war ein würdiger Abschluss einer unglaublichen Zeit.

Eure Eden❤️🇨🇦

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Vancouver Story

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Wir sind zwar schon seit einigen Wochen wieder zurück, aber trotzdem will ich unbedingt auch über unsere letzten beiden Stopps eine kleine Zusammenfassung schreiben. Leider bin ich irgendwie nicht früher dazu gekommen, weil ich die letzten Tage ganz gut beschäftigt war.😉

Auf jeden Fall möchte ich in diesem Blogpost unsere Zeit in Vancouver Revue passieren lassen. Vorab kann ich schon mal sagen, dass Vancouver definitiv zu den schönsten Städten zählt, die wir auf der Reise gesehen haben.

Gastown

An unserem ersten Tag in Vancouver waren wir im historischen Stadteil Gastown. Die etwas älteren Gebäude waren echt wunderschön und in diesem Viertel findet man viele Boutiquen und Cafés. Allgemein hatte ich das Gefühl, dass Gastown zu den hipperen Vierteln gehört. Außerdem begegnet man dort den unterschiedlichsten Menschen und es macht einfach Spaß, durch die Straßen Gastowns zu schlendern.

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Hafen von Vancouver

Auch der Hafen von Vancouver ist sehr beeindruckend und meiner Meinung nach der schönste von allen, die wir gesehen haben. Man kann dort ewig lang am Wasser entlang gehen, bis man den Stanley Park erreicht und der Ausblick auf das Wasser und die Berge im Hintergrund sind wirklich wunderschön.

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Yaletown, David Lam Park & Granville Market

Unseren zweiten Tag haben wir mit einem Spaziergang durch Yaletown, ein anderer angesagter Stadteil, begonnen. Auch hier findet man unzählige Bars, Cafés und Shops, nur dass hier alles ein bisschen „moderner“ aussieht. Jedenfalls hat mir es auch dort wirklich gut gefallen und wir waren am nächsten Tag zufälliger Weise wieder dort. Wir haben dort sogar im Starbucks die Schauspielerin Lucy Hale aus der Serie Pretty Little Liars gesehen, die direkt neben uns auf ihren Kaffee gewartet hat. Von Yaletown sind wir dann weiter zum David Lam Park, ein Stadtpark der am Wasser liegt. Von dort kann man auch ziemlich gut auf die Skyline von Vancouver blicken oder aber am Wasser entlang gehen. Von diesem Park haben wir eine kleine Fähre genommen, die uns zur Granville Island gebracht hat, wo wir den Granville Market besucht haben. Auf dem Markt gab es viele interessante Sachen und die Verkäufer waren alle sehr nett.

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Die ganze Stadt hat mir unglaublich gut gefallen und wenn ich gefragt werde, wo es am besten war, sage ich immer New York und Vancouver. Auch die Menschen dort sind wirklich nett (und nicht so oberflächlich, wie die Amerikaner).

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Ich habe unsere Tage in dieser schönen Stadt sehr genossen und ich habe auf jeden Fall vor, irgendwann wieder nach Vancouver zurückzukehren!

Eure Eden💙

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Montréal Story

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Unsere Zeit in Montréal ist jetzt schon vorbei und jetzt gerade sitzen wir in einem Café am Busbahnhof und warten auf den Bus nach New York. Wir haben hier einige interessante Erfahrungen gemacht und sind auch an unsere Grenzen gegangen.😉

Sightseeing in Montréal

Das, was wir von der Stadt gesehen haben hat mir sehr gut gefallen. Obwohl ich oft gelesen habe, dass Montréal nicht so schön sein soll, war ich echt positiv überrascht und teilweise hat es mir hier besser gefallen, als in Toronto. Mir ist aufgefallen, dass es hier sehr sauber ist und ich finde schon dass man hier das Großstadtfeeling hat, allerdings ist es nicht das selbe Gefühl wie in Toronto oder New York.

Es gibt auch eine kleine Altstadt, die mich ein bisschen Québec City erinnert. Der Rest ist relativ modern und man sieht viele hohe Wolkenkratzer. Die zentrale Straße heißt Rue St. Cathrine und in einem Teil dieser Straße findet zur Zeit das Juste pour rire (Just for laugh) Festival statt. Überall stehen Food Trucks, die die verschiedensten Gerichte verkaufen und es sind viele Bühnen aufgebaut, da viele Shows stattfinden. Maurice hat uns schon bei unserer Ankunft erzählt, dass Montréal bekannt ist für seine Festivals. Charles hat Hannah und mich zusammen mit einer Arbeitskollegin auf eine Show mitgenommen. Diese Show war ein Klassik-Konzert einer polnischen Gruppe, die aus drei Geigenspielern und einem Cellisten bestand. Die Show war echt in Ordnung und relativ kurzweilig, ich hatte es schlimmer erwartet, weil die meisten Konzertbesucher eigentlich Rentner waren.😉 Am Ende der Rue St. Catherine befindet sich das Gay-Village, was man natürlich auch gesehen haben muss, wenn man bei Charles und Maurice zu Gast ist.😉 Von Laterne zu Laterne hängen überall bunte Luftballons, sodass es wirkt, als ob die Straße überdacht wäre. Alle Ballonfarben zusammen bilden die Gay Flag, was ziemlich cool aussieht. Allgemein sieht man hier die verschiedensten Menschen und ich habe das Grfühl, dass hier alles und jeder willkommen ist.

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Während unserer Zeit hier haben wir ein Eis gegessen, das es so nur in Québec gibt. Normales Vanille-Eis wird mit Schokolade überzogen, wobei man sich die Schokosorte aussuchen. Die Schokolade ist am Anfangnoch flüssig, wird aber dann relativ schnell fest.

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Die Eisdiele, in der wir das Eis gegessen haben…

Leider hatten wir nur an zwei Tagen die Gelegenheit nach Montréal reinzufahren, weil wir ja an einem Tag in Québec City waren und heute mussten wir noch so viele andere Dinge machen, wie packen, sodass es sich zeitlich nicht wirklich gelohnt hätte reinzufahren. Das, was wir in den zwei Tagen gesehen haben, hat mir wirklich gut gefallen.

Lost in Senneville

Der Ort, in dem Maurice und Charles wohnen ist ein 960 Seelendorf. Trotzdem ist es mir gelungen, mich dort zu verlaufen und für ein kleines Chaos zu sorgen. Angefangen hat es damit, dass wir gestern Abend mal wieder viel zu essen bekommen haben und dann joggen gehen wollten, um ein paar der Kalorien wieder abzutrainieren.😉 Da die Hannah als Leichtathletin natürlich viel schneller joggt als ich, haben wir vereinbart, dass wir ungefähr nach einer halben Stunde aufhören wollen. Wir haben allerdings nicht darüber gesprochen, ob dann jeder selber zurückkehrt oder wir das zusammen machen wollen, wir haben nur gesagt, dass wir immer geradeaus in das Zentrum des Dorfes joggen wollen. Das erste Problem hat sich ergeben, als es plötzlich eine Aufteilung der Straße gab und beide irgendwie weiter gerade aus gingen. Der eine Teil hat eher in die Stadt geführt, der andere zum Hafen. Ich bin dann durch die Stadt weitergejoggt und als dann eine halbe Stunde rum war, bin ich noch ein bisschen weitergejoggt, weil die Hannah ja eigentlich vor mir war. Ich bin immer weiter gerade aus, bis mir irgendwann bewusst wurde, dass das selbst für die Hannah zu weit wäre und habe mir gedacht, dass sie wahrscheinlich doch den Weg am Wasser genommen hat. Also bin ich auf dem Rückweg auch am Wasser entlanglaufen und habe sie dort gesucht. Ich habe sie nirgends gefunden und irgendwann habe ich gesehen, dass ich drei Anrufe in Abwesenheit von Charles hatte und die Hannah mir geschrieben hat „Eden wo bist du?“ Offensichtlich ist die Hannah dann schon zurück zum Haus gejoggt, während ich sie an der Strecke am Wassser gesucht hat. Nachdem die Hannah mich zu Hause nicht gefunden hat und ich Charles Anrufe nicht gehört habe, ist die Hannah dann auch wieder losgezogen, um mich zu suchen. Nachdem die Hannah und ich dann miteinander telefoniert hatten, musste ich ganz schnell Charles anrufen, damit er sich wieder beruhigt, weil der die ganze Sache nur zusätzlich dramatisiert hat. Als wäre das alles nicht schon kompliziert genug, habe ich während meinem Versuch Charles zu beruhigen auch noch verpasst in die richtige Straße abzubiegen und mich angefangen zu wundern, warum alles so anders so aussieht, als auf dem Hinweg. Maurice und Charles haben zwar die ganze Zeit gesagt, dass dieser Ort sehr sicher ist und hier nie etwas passiert aber ich muss zugeben, dass dieses Dorf bei Dunkelheit nicht ganz so friedlich wirkt, wie es vielleicht sein mag. Alles erschien mir schon fast zu harmonisch und die Bewohner übertrieben freundlich, abgesehen davon, dass man kaum etwas gesehen hat, weil die Beleuchtung nicht sehr stark war. Mir kam auch ein Saxophon spielender Rentner entgegen und irgendein Taxifahrer hat neben mir angehalten und mir irgendetwas auf Québecois entgegengeschrien, ist dann aber wieder weitergefahren. Außerdem stehen alle paar Meter Stoppschilder, die man aber in der Dunkelheit nicht wirklich sieht, sodass man das Gefühl hat, dass die Autofahrer neben einem stehen bleiben, weil sie etwas von einem wollen, dabeibleiben halten sie ja nur wegen den Schildern an. Als ich dann an einer Hauptstraße gelandet bin, die ich zuvor noch nie gesehen habe, habe ich dann endgültig realisiert, dass ich mich verlaufen habe und bin den Weg wieder zurückgekehrt. Kurz nachdem ich dann in die richtige Straße eingebogen bin, kam mir dann auch die Hannah entgegen und so konnten wir wenigstens den Rest zusammen gehen. Anstelle von den ursprünglich geplanten 30 min, waren wir am Ende über 2 Stunden unterwegs und das in einem Dorf, das kleiner ist als Dornach. 😉 Charles konnte die ganze Geschichte auch nicht glauben und hat uns in erster Linie ausgelacht.

Alleine mit Chico, Whisky und Buba…

An unserem letzten Tag sind wir nicht mehr nach Montréal reingefahren, weil sich das zeitlich nicht mehr gelohnt hätte. Also waren wir den ganzen Tag alleine mit den drei Hunden. Wir sollten sie raus auf die Terasse lassen, wobei wir die Hunde Whisky und Buba anleinen sollten, weil sie sonst abhauen würden. Man sollte wissen, dass diese Hunde sehr schlecht erzogen sind und Charles ihnen alles durchgehen lässt. Als wir am Morgen in die Küche gekommen sind, wurden wir von drei lautstark bellenden und wild umherlaufenden Hunden begrüßt. Am Anfang haben wir uns noch gedacht, dass es ja nicht so schwer sein kann diese Hunde anzuleinen, vor allem wenn er uns dazu beauftragt, zwei Mädchen, die er ja eigentlich gar nicht richtig kennt. Bei Whisky haben wir es auch nach ein paar Versuchen geschafft. Chico mussten wir ja gar nicht anleinen. Das größte Problem war Buba (Hebräisch für Puppe), denn dieser Hund hat nicht aufgehört auf eine aggressive Art und Weise zu knurren, womit er signalisiert hat, dass er von uns nicht angefasst werden möchte. Wenn wir aber die Tür aufgemacht hätten, um die anderen rauszulassen, wäre er sofort abgehauen. Nach ein paar Versuchen haben wir es dann aufgegeben, weil wir um ehrlich zu sein auch Angst hatten, dass wir bei weiteren Versuchen gebissen werden würden, da der Hund wirklich wild war. So ging es dann den ganzen Nachmittag, aus schlechtem Gewissen den anderen Hunden gegenüber, haben wir es noch einige Male versucht, aber nicht geschafft. Irgendwann wollten wir dann doch zumindest die anderen beiden rauslasen aber sichergehen, dass Buba im Haus bleibt. Das hat dann dazu geführt dass Buba auf mich zugelaufen kam und mich in meinem linken Fuß gebissen hat. Ich hatte zum Glück Schuhe an, hab aber die Zähne in meinem Fuß gespürt. Ich bin ja eigentlich keine Person die leicht aus der Ruhe zu bringen ist, aber in diesem Moment war ich so geschockt, dass ich nur geschrien habe, woraufhin der Hund nur noch fester zugebissen hat. Ich hab ihn dann irgendwie weggeschleudert bzw. habe versucht meinen Fuß aus seinem Mund zu befreien und bin raus auf die Terasse gelaufen. Über Charles Reaktion bin ich bis jetzt noch sprachlos, der hat nämlich nur gelacht und gesagt „I couldn’t stop laughing when I read your message, I knew that this would happen, yes Buba is hard, she hates everyone besides me, even Maurice.“ Schön dass wenigstens er sich amüsiert hat aber eine kleine Vorwarnung wäre vielleicht ganz nett gewesen. Er hat uns dann nach dem Abendessen zum Zug gebracht und ich war dann nur noch froh, dass wir gefahren sind.

Aber insgesamt hatten wir bis auf die Hunde- und Jogging- Geschichte eine super Zeit in Montréal.

Das nächste Ziel ist New York!!🇺🇸😍

Bis bald!

Eure Eden

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Trip nach Québec City

Nachdem Maurice und Charles uns empfohlen haben unbedingt einen Trip nach Québec City zu machen, haben wir gestern bei der Touristen Information eine Tour bei Gray Line gebucht. Charles kommt ursprünglich aus Québec City und hat gemeint, dass es die älteste und schönste Stadt in Nordamerika sei und dass wir auf jeden Fall dorthin hinfahren sollen. Spätestens seit meinem Referat in der 11. Klasse über Québec wollte ich es sowieso irgendwann mal mit eigenen Augen sehen, weshalb ich auf den heutigen Tag schon sehr gespannt war.

Startpunkt der Tour war die Touristen Information im Zentrum von Montréal . Die Busfahrt hat ca 2,5h gedauert und am späten Vormittag sind wir dann schließlich in Québec City angekommen, wo sich uns der Tourguide angeschlossen hat. Während der Busfahrt hat aber schon der Busfahrer ein bisschen was über die Stadt erzählt.

Montromency Falls

Den ersten Stopp haben wir am Chute Montmorency (Montromency Fall) gemacht. Dieser Wasserfall war jetzt schon unser Vierter innerhalb von 10 Tagen aber auch dieser war echt schön. Er ist 83 m hoch und damit 30 Meter höher als die Niagara Fälle, worauf die Einwohner von Québec ziemlich stolz sind. Mir persönlich haben die Niagara Fälle besser gefallen, weil dort die ganze Natur um die Wasserfälle herum viel beeindruckender war. Trotzdem hat mir auch der Montmorency Fall sehr gut gefallen.

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Stadttour durch Québec City

Die eigentliche Führung durch die Stadt haben wir aufgrund des Zeitmangels vom Bus aus gemacht, weshalb man auch nicht alle Attraktionen genau besichtigen konnte, weil es einfach davon abhängig war, wie gut man die jeweilige Sehenswürdigkeit von seinem Platz aus gesehen hat. Der Tourguide hat auch viel über das Leben in Québec erzählt. Zum Beispiel, dass es dort im Winter bis zu -50 Grad Celsius haben kann und dass man in der Stadt eigentlich kein Auto braucht, weil sie so klein ist, dass man alles gut zu Fuß bzw. mit dem Bus erreichen kann. Außerdem ist es eine sehr sichere Stadt, denn angeblich gab es dort im Jahr 2016 nur zwei Schwerverbrechen. Das Französisch in Québec, Quebecois, ist komplett anders als das in Frankreich, sodass ich eigentlich gar nichts verstehe, wenn ich hier jemanden Französisch sprechen höre. Die Bustour hat uns sowohl durch Upper als auch durch Lower Town geführt, sodass man schon einen ganz guten Eindruck von der Stadt erhalten hat. Der Tourguide hat mit der Gruppe zusammen im Stadtzentrum an einem Punkt gehalten, von wo man einen perfekten Blick auf das Château Frontenac, einem Luxushotel, hatte. Dieses Hotel sieht aus wie ein Schloss und ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt.

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Château Frontenac

Am Ende des Tages hatten wir dann noch 3h Freizeit, sodass wir die Stadt dann noch selber erkunden konnten. Dadurch hat man die Stadt erst richtig kennen gelernt, weil wir sie ja zuvor eigentlich fast nur vom Bus aus gesehen haben, was sich irgendwie so angefühlt hat, als ob man nur vom Rand aus auf die Satdt zuschaut, aber kein Teil von ihr ist. Québec City hat mir sehr gefallen und ich möchte auf jeden Fall irgendwann nochmal dorthin reisen, weil ich glaube, dass es dort noch so viel mehr zu sehen gibt, als was heute geschafft haben. Die Innenstadt erinnert mich an viele europäische Städte, weil die Gebäude alle etwas älter sind. Québec City ist seit 1985 UNESCO Weltkulturerbe, weshalb die Fassaden der Gebäude nicht verändert werden dürfen, weswegen sie so altertümlich aussieht. In der Innenstadt befinden sich auch viele Cafés und Restaurants, was viele Touristen anzieht. Insgesamt waren schon sehr viele Urlauber in Québec City unterwegs und man hat nur wenig Einheimische gesehen.

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Obwohl uns der Tourguide zugesichert hat, dass man in dieser Stadt nicht verloren gehen kann, haben wir es doch irgendwie geschafft, sodass wir schon kurzzeitig Panik hatten, dass wir den Treffpunkt der Gruppe nicht mehr finden würden. Irgendwann haben wir uns dann aber doch wieder zurechtgefunden und wussten dann auch, wie wir wieder zurück zum Treffpunkt kommen.

Ich finde, dass diese kleine Stadt, die wirklich sehr europäisch ist, eine angenehme Abwechslung zu den Großstädten Toronto und Montréal war, obwohl ich auch ein großer Fan von diesen beiden Städten geworden bin. Wir hatten schon in Deutschland überlegt gehabt, an einem Tag einen Trip nach Québec City zu machen. Irgendwie haben wir aber überhaupt nicht mehr an diese Idee gedacht, erst als Maurice und Charles uns empfohlen haben dorthin zu fahren. Die beiden waren aber so begeistert, dass sie uns sofort überzeugt haben, die Stadt zu besuchen.

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Ich bin sehr froh, diese Stadt kennengelernt zu haben und möchte irgendwann mal zurückkommen und dort noch mehr Zeit verbringen, denn die Zeit heute war wirklich sehr knapp bemessen.

Aber insgesamt habe ich den Tag sehr genossen.

Liebe Grüße😘

Eure Eden

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Die ersten Stunden in Montréal

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Seit unserer Ankunft in Montréal am  Sonntag Morgen haben wir schon einiges erlebt, aber ich fange mal ganz von vorne an:

Die Busfahrt von Toronto nach Montréal

Am Busbahnhof von Toronto haben wir uns relativ gut zurecht gefunden, allerdings hat mich der Busfahrer nochmal zurück zur Rezeption geschickt, weil mein Ticket doppelseitig bedruckt war und das anscheinend ein Problem war. Also hab ich es dann an der Rezeption nochmal kopieren lassen. Wir sind zuerst 7h nach Ottawa gefahren und mussten dann dort Bus wechseln, der uns dann nach Montréal gebracht hat. Im Bus zu schlafen ist uns leider überhaupt nicht gelungen, weil die Sitze sehr unbequem waren und man auch nicht viel Platz hatte, also haben wir die Nacht mehr oder weniger durchgemacht. In Montréal bleiben wir bei Maurice, dem Onkel von einem Freund von mir aus Israel.  Er hat uns gebeten den Busfahrer zu fragen, ob er uns schon früher absetzten kann, damit er nicht extra in die Stadt reinfahren muss, weil er ein bisschen außerhalb lebt. Der Busfahrer war aber extrem unfreundlich und war nicht bereit uns zu helfen, sodass Maurice doch den Weg auf sich genommen hat, was uns ein wenig unangenehm war.

Nach der Ankunft in Montréal

Aber hier in Montréal wurden wir von Maurice und seinem Lebensgefährten Charles sofort mit offenen Armen empfangen und mit der israelischen Gastfreundschaft verwöhnt. Ich fühle mich echt so, als wäre ich in Israel. Angefangen damit hat es erstmal, dass wir nach unserer Ankunft bei einem Supermarkt angehalten haben und wir uns erstmal ein paar Sachen aussuchen sollten, die wir gerne essen. Zu Hause angekommen, haben wir noch vor der Hausführung  jede erstmal ein Croissant und einen israelischen Kuchen bekommen. Ich habe echt das Gefühl seit gestern nur am Essen zu sein.😉 Maurice und Charles wohnen in einem kleinen Vorort von Montréal, der direkt am See liegt und mit dem Auto ca 30 Minuten von der Innenstadt entfernt ist. Dadurch, dass die Einfahrt in die Stadt aber zur Zeit umgebaut wird, braucht man zur Zeit allerdings über eine Stunde, sodass die meisten Leute den Zug benutzen, mit dem man ca 50 min fährt. Das Dorf ist wirklich wunderschön, hier gibt es viele Villen oder auch kleinere Häuser mit einer interessanten Architektur. Hannah und ich haben den kompletten Keller für uns, wo auch ein Bad liegt. Das Bett ist super bequem und endlich haben wir wieder mal eine normale Dusche. Maurice hat uns auch gleich zugesichert, dass alles, was sich im Kühlschrank befindet, uns gehört und wir Bescheid sagen sollen, wenn es an irgendetwas fehlen sollte. Mittags ging es dann weiter mit dem Essen: Die beiden haben nicht nur Steaks und Hühnerspieße gegrillt, sondern auch Reis mit Gemüse, einen riesigen grünen Salat, Hummus, Tahina, Shakshuka, Baguette und Zwiebelringe aufgetischt. Währenddesesen hat Maurice noch schnell eine Schokotorte zubereitet und Nana-Tee gemacht. Die beiden sind wirklich super cool und verwöhnen uns hier bis zum Gehtnichtmehr. Diese typische israelische Gastfreundschaft tut wirklich gut, nachdem wir jetzt die erste Zeit alleine unterwegs waren, denn diese Offenheit gibt mir irgendwie ein Gefühl von zuhause. Und auch mal wieder Hebräisch zu reden, war mal ganz erfrischend, denn das habe ich ja im letzten Monat so gut wie gar nicht getan und jetzt habe ich erst mal wieder festgestellt, wie sehr mir das eigentlich gefehlt hat. Nach dem Essen waren wir dann so müde, dass wir erstmal 3h geschlafen haben, was aber ganz praktisch war, weil sich auch Maurice Ausruhen musste, weil er am Vortag von einem Nachtflug aus Tel Aviv zurückkam (er ist Steward bei Air Canada). Danach hat er uns ein bisschen seinen Ort (Senneville) und auch den Nachbarort gezeigt, die beide echt wunderschön sind. Direkt am Wasser liegen viele Restaurants und beide Orte sind einfach total süß. Er hat uns viel herumgeführt und gezeigt, zum Beispiel wo sein Friseur ist, sein liebstes Café und sogar, wo seine Bank ist.😉 Natürlich haben wir auch viele Fotos gemacht, wer Maurice kennt, weiß, dass sein liebstes Hobby fotografieren ist. Er fotografiert echt alles, was er sieht.

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Als wir dann wieder bei ihm zu Hause angekommen sind, durften wir dann (wer hätte es gedacht) wieder einmal essen. Es gab Couscous mit Gemüse, was er anscheinend auch noch mittags nebenbei gekocht hat. Normalerweise kommen in ein Couscous immer sieben Gemüsesorten rein, also so machen es zumindest meine Mama, meine Oma und meine Tante. Maurice macht sein Couscous aber mit neun verschiedenen Gemüsesorten.😉 Der Witz ist, wir werden eigentlich gar nicht richtig gefragt, ob wir etwas essen möchten oder ob wir Hunger haben, das Essen wird uns einfach hingestellt.😉

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Aber die beiden sind echt super lieb und auch Charles ist echt total nett und witzig. Sie haben uns alles ganz genau erklärt, Tipps für die nächsten Tage gegeben und fahren uns immer überall hin. Maurice wird Anfang August 60, trotzdem kann er ohne Weiteres bei den aktuellen Hits von Justin Bieber und Miley Cyrus mitsingen und hat uns auch erklärt, was genau er an diesen Liedern so mag.

Das einzige „Problem“, was ich hier habe sind die drei Hunde. Es sind Babyhunde und am Anfang habe ich mir gedacht „komm, die sind bestimmt ganz süß“, aber ich muss zugeben, dass ich sie eigentlich nur extrem nervig finde. Ich bin einfach echt kein Hundefan und das Problem ist, dass sie einfach nicht aufhören zu schlabbern und ich das echt eckelig finde. Ich bin gestern schon extra mit meiner langen Leggins und Chucks rumgelaufen, sodass sie möglichst keine Möglichkeit haben meine Haut abzuschlabbern.😂 Ich war einfach nie dieser typische Hunde bzw Haustierfan und diese drei kann ich leider auch nicht so richtig ins Herz schließen. Aber die Hannah findet sie süß, also die meisten Tierfans wären wahrscheinlich begeistert von ihnen.😉

Aber insgesamt fühle ich mich hier echt richtig wohl und abgesehen von den Hunden ist es wirklich perfekt!! Maurice fliegt heute wieder nach Tel Aviv, sodass wir die die nächsten Tage alleine mit Charles sind, was aber kein Problem ist, weil auch er ein wirklich guter Gastgeber ist.

Montréal haben wir heute auch schon ganz gut kennengelernt, dazu aber mehr im nächsten Post, denn dieser ist länger geworden, als geplant.😉

Eure Eden

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Trip zu den Niagara Fällen

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Heute haben wir einen Trip zu den Niagara Fällen gemacht. Wir haben wieder eine Tour bei einem Busunternehmen gebucht, weil das für uns die einfachste Möglichkeit war, um dorthin zu kommen.

Als erstes wurden wir auch bei dieser Tour von einem Pick-Up Service, der allerdings mit 40 Minuten Verspätung bei uns ankam, von unserer Unterkunft abgeholt und zum Startpunkt der Reise gefahren. Die Reisegruppe war relativ klein und auch der Bus war kein typischer Reisebus. Der Tourguide war zwar ganz nett aber er hat relativ unlustige Witze gemacht und dabei immer gedacht, dass er total lustig wäre (was er aber definitiv nicht war ;))

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Die Niagara Fälle sind ca 1,5 h Busfahrt von Toronto entfernt und so konnten wir auch ein bisschen was von Kanadas Landschaft sehen, indem wir aus den Fenstern rausgeschaut haben.

Was das Wetter betrifft, hätten wir uns keinen ungünstigeren Tag für den Trip aussuchen können. Meine Wetter App hat 28 Grad und Sonnenschein vorhergesagt. Vor Ort sah es aber leider ganz anders aus, denn es hat ununterbrochen geregnet. Selten habe ich einen so starken und ekelhaften Regen erlebt wie heute. Das war wirklich schade, weil wir am Anfang dadurch wirklich eingeschränkt waren und man die Wasserfälle aufgrund von Nebel fast nicht sehen konnte.

Zum Glück hat es sich nach einer gewissen Zeit ein kleines bisschen gebessert und wir konnten doch noch was von den Niagara Fällen sehen und natürlich fotografieren. So konnten wir den einzigartigen Ausblick dann noch genießen und irgendwie war es schon auch eine besondere Art und Weise die Wasserfälle bei Regen zu sehen. Außerdem ist es natürlich auch beeindruckend, eine so weltbekannte Sehenswürdigkeit zu sehen! Deshalb hat mich der Regen irgendwann auch nicht mehr so sehr gestört, obwohl wir am Ende dann schon echt richtig nass waren. 😉

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Der Tourguide hat mit uns noch an ein paar Orten angehalten, an denen wir aber nicht ausgestiegen sind und er nur vom Bus aus ein bisschen etwas erzählt hat.

Einen kurzen Halt haben wir noch bei einem Weinbaubetrieb gemacht, wo man verschiedene Weine probieren durfte. Anstelle von Wein haben Hannah und ich Kekse probiert, weil wir ja noch unter 21 sind. 😉

Danach haben wir dann noch die Kleinstadt Niagara on the lake besucht. Diese ist wirklich klein und süß und man findet dort viele einzigartige Cafés und Shops. Ich fand es dort wirklich schön, weil alles egal ob Häuser, Läden oder Restaurants mit Liebe zum Detail gestaltet waren und man sich dort sofort wohl gefühlt hat.

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Danach ging es dann auch schon wieder zurück nach Toronto und jeder wurde wieder zu seinem Hotel bzw. zu seiner Unterkunft gefahren.

Im Nachhinein war der Regen eigentlich gar nicht so schlimm, auch wenn er gerade am Anfang schon sehr gestört hat. Trotzdem bin ich sehr froh, dass wir heute an den Trip zu den Niagara Fällen gemacht haben und dieses einzigartige Naturschauspiel mit eigenen Augen gesehen haben.

Ich hatte unglaublich viel Spaß und habe den Tag sehr genossen!

Morgen Abend geht es dann schon weiter nach Montréal zu Maurice.

Liebe Grüße!

Eure Eden

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