Update aus Eilat

Viel Zeit ist vergangen und ich bin jetzt schon mittlerweile ein halbes Jahr hier in Israel. Der Start hier war nicht einfach, weil ich viel Zeit gebraucht habe, um mich an alles zu gewöhnen. Gerade was die Arbeit im Hotel betrifft,  habe ich das Gefühl, dass es lange gedauert hat, bis ich ich alles gelernt habe und mich sicher gefühlt habe. Es ist ja völlig normal, dass man sich erstmal einleben muss, aber trotzdem ist diese Phase nicht einfach immer einfach gewesen.

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Aber mittlerweile geht es mir wirklich gut und ich liebe die Arbeit im Hotel. Mit der Zeit bin ich zu einer der Stärksten in der Abteilung geworden und mir wird auch viel Vertrauen von meinen Abteilungsleitern entgegengebracht. Auch mit den Gästen verstehe ich mich bestens und viele kommen an die Rezeption und sprechen mich schon mit meinem Vornamen an. Ich arbeite in letzter Zeit wirklich viel, weil viele meiner Kollegen gegangen sind und man es irgendwie verpasst hat, rechtzeitig neue Leute einzustellen. Ich habe wirklich kein Problem damit, viel zu arbeiten, nicht selten arbeite ich 12h am Tag, aber ich liebe es und ironischerweise hat der Mangel an Personal in der Abteilung mich stärker gemacht. Auch mit der israelischen Mentalität komme ich jetzt viel besser zurecht. Am Anfang hatte ich echt Probleme mit unerschämten und respektlosen Gästen, aber mit der Zeit habe ich gelernt, wie ich mit solchen Menschen umgzugehen habe. Einige Gäste erwähnen mich auch in ihren Hotelbewertungen, was mich natürlich sehr glücklich macht!!! Auch das mit dem hebräischen Alphabet hat sich deutlich verbessert. Lesen ist für mich eigentlich kein Problem mehr, natürlich brauche ich mehr Zeit fürs Lesen als andere, aber es stellt wenigstens keine Probleme mehr für mich dar. Auch mit Emails schreiben komme ich im Großen und Ganzen zu Recht,  weil sich bestimmte Dinge oft wiederholen und wenn ich Hilfe brauche, ist immer jemand da,  der diese eine Email für mich übernehmen kann.

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Auch die Sache mit dem „Wohnen“ hat sich positiv entwickelt. Die ersten Monate habe ich ja allein gelebt, was auf der einen Seite den Vorteil hatte, dass ich meine Privatsphäre hatte. Auf der anderen Seite war es dadurch für mich umso schwerer Anschluss zu finden. Im Januar habe ich dann für zwei Wochen mit einem Mädchen zusammengewohnt, die zwar nett war, allerdings waren wir vom Typ her total unterschiedlich, weshalb sie dann wieder ausgezogen ist. Seit Februar wohne ich mit einem anderen Mädchen zusammen, die auch bei mir im Hotel in einer anderen Abteilung arbeitet. Ich verstehe mich mit ihr echt gut und ich mag sie wirklich gern.

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Eine andere Sache, die mir an meinem Leben hier Spaß macht, ist dass ich meine Familie hier in Israel oft sehe. Immer wenn ich ein paar Tage frei habe, dann fahre ich nach Beer Sheva und besuche meine Verwandten. Wenn es irgendwelche Familientreffen gibt, an denen die ganze Familie teilnimmt, kann ich jetzt dabei sein. Früher hat man hinterher immer nur die Fotos gesehen und sich gewünscht, dabei gewesen zu sein. Jetzt habe ich eben die Gelegenheit ein Teil davon zu  sein.

 

Mir geht es wirklich gut und ich genieße die Zeit hier. Heute habe ich frei und um ehrlich zu sein, freue ich mich schon auf morgen, wenn ich wieder arbeite, weil ich das Herods Hotel und die Leute dort einfach mag.

Viele Grüße aus Eilat!! Bis bald.

 

Eure Eden😘😘😘

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Meine erste Zeit in Israel

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Seit dem letzten Blogpost sind viele Wochen vergangen und ich bin jetzt schon seit einiger Zeit in Israel. Ich bin für ein paar Monate nach Eilat gekommen, um in einem Hotel als Rezeptionistin zu arbeiten. Das Hotel (Herods Hotel), in dem ich arbeite, ist in drei verschiedene Hotels unterteilt. Es gibt das große Palace Hotel, was das zentrale Hotel ist. Außerdem gibt es noch das Boutique und das Vitalis Hotel (Spa Hotel). Ich komme in allen drei zum Einsatz, was ich sehr gut finde, weil ich so die Möglichkeit habe, drei völlig unterschiedliche Hoteltypen kennen zu lernen.

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Die Arbeit als Rezeptionistin macht mir wirklich viel Spaß und ich mag das Hotel als Arbeitsplatz. Dadurch, dass ich irgendwie mit Hotels aufgewachsen bin und das Glück hatte, schon in vielen Hotels Gast gewesen zu sein, finde ich es jetzt interessant, „die andere Seite“ kennenzulernen und teilweise habe ich das Gefühl, dass ich manche Gäste besser verstehen kann, als manche meiner Kollegen.

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Zum Glück habe ich noch vor meiner Abreise einen kleinen „Crash Kurs“ im Leonardo Boutique in München gemacht, wo mir viele Tipps für den Job als Rezeptionistin gegeben wurden und mir das ganze System im Computer erklärt wurden. Ohne diese paar Tage wäre ich gerade am Anfang verloren gewesen. Denn leider gibt es hier, was das Ausbilden angeht, kein richtiges System und man wird in vielen Situationen „einfach mal ins kalte Wasser geschmissen“. Anfangs war das echt stressig, weil ich damals wirklich noch keine Ahnung hatte, was ich machen muss, weil es mir einfach noch nicht beigebracht wurde. Allgemein sind die meisten Erklärungen auch sehr oberflächlich. So ist es auch gekommen, dass ich an einem meiner ersten Tage einen Gast in den Spa Bereich führen sollte. Ich habe mich auf die Erklärung meiner Ausbilderin verlassen, was allerdings dazu geführt hat, dass ich mit dem armen Gast im Hotel herumgeirrt bin und er mir dann dabei helfen musste, das Spa zu finden. Diese Situation war echt unangenehm, zum Glück hatte der Gast Verständnis dafür, dass ich damals neu war. Aber mittlerweile komme ich viel besser zu Recht und auch wenn ich Hilfe brauche, weiß ich, an wen ich mich wenden kann. Ich mag auch alle in meiner Abteilung und arbeite mit den meisten gerne zusammen.edensstories_eilat5

Die größte Herausforderung für mich ist das hebräische Alphabet, weil ich einfach ein bisschen länger brauche, bis ich ein Wort entziffere und das hebräische Schreiben ist noch problematischer. Grundsätzlich ist das System im Computer auf Englisch aber viele Gästenamen oder Bemerkungen in den Reservierungen sind auf Hebräisch geschrieben. Das Email-Schreiben gebe ich immer geschickt an einen meiner Kollgegen ab und wenn ich irgendwas handschriftlich machen muss, schreibe ich einfach auf Englisch.

Was auch eine Erfahrung für sich ist, ist von Tag zu Tag mitzuerleben, über was sich Gäste alles beschweren können. Dass Gäste mit ihrem Zimmer unzufrieden sind, ist mittlerweile eine Standart Beschwerde. Nicht wenige Gäste kritisieren allerdings Dinge, bei denen ich nie gedacht hätte, dass es daran überhaupt etwas zu kritisieren gibt. Aber auf der anderen Seite gibt es dann auch die Gäste, die man echt gern hat und man sich an deren Namen und Zimmernummer erinnert, wenn sie an die Rezeption kommen.

Grundsätzlich sind alle, die im Hotel arbeiten, super lieb und sagen mir immer, dass ich gerne zu ihnen kommen kann, wenn ich irgendwas brauche.

Viele junge Leute aus Israel kommen nach Eilat, um hier zu arbeiten, weshalb eine der ersten Fragen, die man gestellt bekommt, wenn man jemanden neuen trifft, ist „Wo kommst du eigentlich her?“ Jeder, dem ich erzählt habe, dass ich eigentlich in Deutschland wohne und meine Familie dort lebt, reagiert total überrascht und ist schockiert. Die meisten können auch gar nicht verstehen, warum ich das mache.

edensstories_eilat6Ich mag das Hotel und die meisten Menschen, die hier arbeiten wirklich gerne. Mir gefällt es an einem Ort zu arbeiten, an dem man die Aufgabe hat, andere Menschen glücklich zu machen, ein Ort, an den man kommt, um etwas „Gutes“ wie seinen Urlaub zu erleben.

Dadurch, dass ich jetzt in Israel lebe, hab ich öfters die Gelegenheit meine israelische Familie zu sehen, was mir echt gut tut. Immer wenn ich mehrere Tage am Stück frei habe, fahre ich nach Beer Sheva zu meinen Verwandten.

Ich mag mein Leben hier, es gibt zwar einige Dinge, an die ich mich gewöhnen musste bzw an die ich mich erst gewöhnen muss, aber ich gehe jeden Tage gerne in die Arbeit und oft denke ich mir am Ende meiner Schicht „ich hätte jetzt locker noch 3 Stunden länger bleiben können.“ Und genauso gibt es auch Dinge, die ich am Leben in Israel liebe.

edensstories_eilat7Es gibt noch so viel mehr, was ich erzählen könnte, aber ich glaube es reicht jetzt erst mal.? Ich habe aber vor, wieder öfter zu schreiben und mehr Einblicke in mein Leben hier zu geben.

Liebe Grüße aus Israel!!???

Eure Eden

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Meine 5 Highlights

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Unsere Rückkehr liegt ja jetzt schon einige Wochen zurück, aber ich werde oft gefragt, was mir denn auf der ganzen Reise am besten gefallen hat. Um ehrlich zu sein, kann ich diese Frage gar nicht so genau beantworten, weil es ganz viele besondere Momente auf dieser Reise gab. Oft waren es auch nur Kleinigkeiten, über die wir uns gefreut haben und es ist schwierig, sich auf eine Sache festzulegen, da wir einfach in einer relativ kurzen Zeit an so vielen verschiedenen Orten waren. Trotzdem möchte ich jetzt nochmal auf 5 meiner Lieblings Momente, Orte oder einfach Highlights zurückblicken.

5. Island (Golden Circle Tour)
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Los Angeles Pt. 2

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Nach unserer Nationalpark-Tour waren wir ja nochmal 5 Tage in Los Angeles, bevor wir dann weiter nach San Francisco gefahren sind. Unser Hostel hatte dieses Mal eine deutlich bessere Lage, als letztes Mal, denn es lag in West Hollywood. Dadurch hat es sich ergeben, dass wir eigentlich jeden Tag auf dem Hollywood Walk of Fame waren, da dieser nur ca 10 Minuten von unserer Unterkunft entfernt war.

Melrose Avenue & Pink Wall

An unserem ersten richtigen Tag in Los Angeles waren wir, nach einem kurzen Abstecher auf den Walk of Fame, größtenteils in Westhollywood unterwegs und sind die Melrose Avenue, L.A’s berühmte Shoppingstraße entlang gelaufen. Die Straße kennt man ja auch aus Filmen, Serien oder Instagram Bildern, sodass es schon cool war selbst mal vor Ort zu sein. Um ehrlich zu sein, hatte ich mir aber irgendwie schon ein bisschen mehr erwartet, also es war natürlich schön und alles, nur habe ich mir irgendwie etwas anderes vorgestellt. Den meisten Instagram Nutzern unter uns sagt die Pink Wall sicherlich etwas, das beliebteste Foto-Motiv von Influencern, Models oder Hollywoodstars. So eine knallpinke Fassade ist schon cool, nur auch da hatte ich irgendwie das Gefühl, das da etwas Größeres daraus gemacht wird, als es eigentlich ist. Trotzdem war es lustig und wir konnten es uns natürlich nicht nehmen lassen, dort auch ein paar Fotos zu machen.

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2. Treffen mit Dana

Natürlich musste ich mich auch nochmal mit der Dana treffen, bevor wir uns dann endgültig für 9 Monate nicht mehr sehen werden.? Auf unserer „Liste“ waren noch die Punkte „Kuchen essen“ und „shoppen“ offen, was wir dann natürlich gemacht haben. Nachdem ich der Dana über die Hälfte meiner mitgebrachten Klamotten hier gelassen habe, hatte ich mir vorgenommen, keine Klamotten zu shoppen. Natürlich ist der Plan nicht aufgegangen, weil wir uns dann nämlich die selben T-Shirts gekauft haben, um noch eine gemeinsame Erinnerung zu haben. Ironischerweise haben wir die T-Shirts ausgerechnet bei Zara gekauft, den es ja in Deutschland sowieso gibt, aber wir wollten uns einfach noch ein letztes Mal etwas zusammen kaufen und die Oberteile sind wirklich extrem schön ? Da hat es keine Rolle gespielt, ob es den Laden auch in München gibt oder nicht. Nach unserer Shoppingrunde stand dann noch das Kuchenessen auf dem Programm und wo könnte man das nicht besser als in der Cheesecake Factory? Die Auswahl dort ist wirklich riesig und wir konnten uns ewig nicht entscheiden, aber am Ende haben wir uns dann einen White Choclate Rasberry Cheesecake und einen Choclate Chip Hazelnut Cheesecake geteilt. Diese Kuchen waren ein einziges kulinarisches Highlight und dementsprechende Kalorienbomben, aber das war in dem Moment völlig egal. Meine Schwester und ich haben zu Hause immer zusammen gebacken und deswegen war es klar, dass wenigstens nochmal zusammen Kuchen essen müssen, wenn wir schon nicht backen können, bevor wir uns für die nächsten Monate trennen müssen. Wir haben dann sogar noch zusammen übernachtet, sodass wir noch einen ganzen „Mädelsabend“ und ein gemeinsames Frühstück hatten. Am Morgen haben wir noch die Dana zur Schule gebracht, wo dann der herzzerreißende Abschied stattgefunden hat und Danas Gastmutter hat uns danach zurück nach Westhollywood gefahren.

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Fotowand in der Westfield Mall❤️
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Bus Tour

Wir haben festgestellt, dass man in Los Angeles ohne Auto echt aufgeschmissen und komplett eingeschränkt ist. Es ist echt wahnsinnig kompliziert, von A nach B zu kommen, nicht nur weil alles so weit entfernt voneinander liegt, sondern auch weil es auch nicht wirklich öffentliche Verkehrsmittel gibt, die man nutzen könnte. Deswegen haben wir wieder eine Bus Hop on/ Hop off Tour für 48 h gebucht, weil wir so einfach am einfachsten rumgekommen sind und doch relativ viel gesehen haben. Es gab insgesamt vier verschiedene Routen, wir haben in den zwei Tagen nur drei geschafft, was aber nicht weiter schlimm war. Außerdem haben wir noch kostenfreien Eintritt ins Madame Tussauds erhalten, was im Gegensatz zu dem in New York deutlich besser war! Ich finde, dass es sich für uns auf jeden Fall gelohnt hat die Bus Tour zu machen, weil wir sonst niemals so viel gesehen hätten.

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Santa Monica

In Santa Monica sind wir natürlich ausgestiegen und dort fand ich es wirklich wunderschön! Der Pier und der Strand und die gesamte Strandpromenade sind einfach toll und man erkennt dort die Drehorte von vielen Filmen bzw. Serien wieder.

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Insgesamt hat mir unsere Zeit in Los Angeles echt gut gefallen, wobei ich zugeben muss, dass ich den Hype um diese Stadt nicht wirklich nachvollziehen kann. Natütlich ist es schön (vor allem Santa Monica) und die ganzen Stars wohnen wahrscheinlich nicht um sonst dort, aber trotzdem hab ich mir während unserer Zeit dort oft gedacht, dass mir andere Städte einfach besser gefallen. Für mich war das Beste in L.A, dass wir so viel Zeit mit der Dana verbringen konnten.

In den nächsten Tagen kommt dann auch noch der Blogpost über San Francisco, wo wir auch eine super Zeit hatten!

Liebe Grüße aus Seattle!

Eure Eden?

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Washington Story

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Hallo aus Washington! Unsere Zeit hier ist in ein paar Stunden schon rum und dann fliegen wir weiter nach Miami! Wir hatten hier zwei wunderschöne Tage und ich bin echt begeistert von Washington!

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Sightseeing in Washington

An unserem ersten Tag waren wir am weißen Haus, das nur 13 Minuten von unserer Unterkunft entfernt lag. Wir konnten leider nicht so nah ran wie letztes Jahr, weil es eine Absperrung gab. Danach sind waren wir an der National Mall und sind durch den Park gelaufen, bis wir wieder im Stadtzentrum waren, sodass wir bis nach Georgetown gelaufen sind. Im Prinzip haben wir die genau gleiche Runde gemacht, wie die, die ich letztes Jahr mit meiner Familie gedreht habe.? Georgetown ist ein Stadtteil, in dem man viele bunte Häuser mit einer historischen Architektur sieht. Man findet dort unzählige Bars, Restaurants und Cafés, was das ganze zu einem Ausgeh- und Vergnügungsviertel macht. Mir hat es dort sehr gut gefallen und ich habe den kompletten ersten Tag sehr genossen!

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Im Gegensatz zu letztem Jahr war es an unserem ersten Tag auch nicht ganz so heiß, sondern echt angenehm und es hat sogar ein leichter Wind geweht. Ich kann mich noch erinnern, wie unerträglich die Hitze letztes Jahr war.? Wir sind auch auf dem Weg nach Georgetown an dem Hotel vorbeigelaufen, in dem wir letztes Jahr geschlafen haben, was mich irgendwie gefreut hat.? An unserem zweiten Tag waren wir am Kapitol und im Tidal Basin Park, ein Park mit einem riesigen See, in der Nähe von allen bedeutenden Sehenswürdigkeiten von Washington, sodass man sie vom Wasser aus sehen konnte. Gestern war es schon deutlich wärmer, allerdings noch lange nicht so wie letztes Jahr.?

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Ich habe unsere Zeit hier echt genossen und mir hat es hier wirklich sehr gefallen! Washington ist im Vergleich zu den anderen amerikanischen Städten sehr sauber und ich finde, dass man sieht, dass sich Mühe gegeben wird, die Hauptstadt zu „pflegen“. Auch die Gehwege zum Beispiel sind hier viel besser, was mir das Reisen mit dem Koffer deutlich erleichtert hat!? Einfach in den Straßen hier spazieren zu gehen, ist etwas total anderes als in New York oder Philadelphia, weil hier alles viel ordentlicher aussieht.

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Ich wäre gerne noch ein bisschen länger geblieben, weil mir Washington echt gut gefällt. Ich freue mich aber natürlich auch schon auf Miami, in wenigen Stunden geht unser Flug.

Küsse aus Washington!??

Eure Eden

 

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Highline und Times Square bei Nacht

In den letzten zwei Tagen, in denen wir den New York Pass hatten, haben wir, wie schon in den Vortagen, sehr viel erlebt. Wir waren im Guggenheim Musrum, Metropolitan Museum of Art, Modern Museum of Art, dann haben wir uns nochmal Fahrräder ausgeliehen und sind durch den Central Park geradelt und wir haben eine Tour durch den Madison Square Garden gemacht.

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Gestern war das Wetter in New York leider nicht so gut, weshalb wir den ganzen Nachmittag über eingeschränkt waren und die meiste Zeit im Café saßen, denn es hat echt ziemlich stark geschüttet. Vormittags waren wir auf der Highline, einer ehemaligen Güterzugstraße, die zu einer Parkanlage umgebaut wurde. Ich kann mich noch daran erinnern, wie schön die Highline letztes Jahr (bei gutem Wetter) war. Natürlich war es auch gestern wunderschön dort, aber der Regen hat das alles ein bisschen „zerstört“. Trotzdem fand ich es auch gestern faszinierend, diese Straße entlang zu laufen, denn die verschiedenen Pflanzen und Blumen, die Gebäude mit der unterschiedlichsten Architektur und die Skyline von Manhatten ergeben ein echtes Traumbild! Bei Sonnenschein hätte man dort wahrscheinlich unzählige Fotos schießen können, gestern war das leider etwas schwieriger. Aber mir hat es auch einfach nur gereicht dort zu sein und die Passage entlang zu laufen, weil es einfach so schön dort ist.

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Wie schon erwähnt, haben wir den Nachmittag größtenteils damit verbracht, dem Regen zu entfliehen, was schade war, da ich an unserem vorletzten Tag gerne noch ein bisschen mehr erlebt hätte. Der Regen war aber so stark, dass man nach nur wenigen Sekunden schon komplett durchnässt gewesen wäre. Zum Glück hat der Wetterbericht vorhergesagt, dass es abends wieder besser wird, sodass unser Plan, den Times Square bei Nacht zu sehen, nicht auch noch zerstört wurde. Gegessen haben wir bei Sweetgreen, wo man sich seinen eigenen Salat zusammenstellen kann. Mein Salat bestand neben Salatblättern aus Süsskartoffel, Sonnenblumenkernen, Tomaten, Gurken, Zwiebeln, Zucchini, Falafel mit Tahina & Hummus.??

Times Sqare bei Nacht

Natürlich wollten wir auch mal am Times Square sein, wenn es schon dunkel ist, denn das gehört einfach dazu, wenn man in New York ist. Ich liebe ihn ja schon bei Tageslicht und bin jedes Mal begeistert, aber im Dunkeln ist es einfach nochmal etwas ganz anderes!? Die vielen Lichter und die vielen verschiedenen Farben machen diesen Ort einfach zu etwas so Besonderem!! Am Abend sind nochmal viel mehr Menschen dort, als tagsüber und die viele Action ist einfach beeindruckend!! Der Times Square ist für mich einfach das Highlight in New York und wir waren eigentlich fast jeden Tag dort, aber für mich gehört das einfach dazu, wenn man in NY ist.?

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Eigentlich hatten wir erwartet, dass es vielleicht ein bisschen komisch sein könnte, in der Nacht zurück zum Apartment zu laufen, aber am Ende haben wir vor allem in unserer Straße keinen Unterschied gemerkt und haben uns sicher gefühlt.

Leider ist jetzt unsere Zeit in New York schon fast vorbei, was ich echt schade finde! Aber ein paar Stunden haben wir ja noch.?

Liebe Grüße!

Eure Eden?

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NYC: Times Square, Empire State Building, Madame Tussauds

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Hallo aus New York City!

Nach der langen Busfahrt sind wir seit Donnerstag Morgen in New York. An unserem ersten Tag waren wir ziemlich fertig, weil wir die ganze Nacht nicht geschlafen haben und auch erst am Abend ins Airbnb konnten. Trotzdem hat es gut getan auch hier bei der Ankunft auf ein bekanntes Gesicht zu treffen. Nitzhi, ein Kindheitsfreund von meinem Papa hat uns vom Busbahnhof abgeholt und am Abend zu unserem Apartment gefahren und tagsüber unsere Koffer bei sich gelagert. Wenn man mit ihm zusammen ist, muss man immer sehr viel lachen und deshalb waren auch die Autofahrten mit ihm, wo wir unter anderem auch mit meinen Eltern geskypt haben sehr unterhaltsam.?

Er hat uns dann im Central Park abgesetzt, sodass wir den ersten Tag in dieser Gegend verbracht haben. Am Abend waren wir wirklich fertig und sind dann relativ früh schlafen gegangen.edensstories_centralpark

Am Freitag haben wir zuerst den New York Pass im Madame Tussauds abgeholt. Mit dem Pass erhält man kostenlosen oder ermäßigten Eintritt in über 80 verschiedene Attraktionen von New York City. Wir hatten auch letztes Jahr schon einen 5-tägigen New York Pass, weshalb ich ihn auch dieses Jahr buchen wollte.

Times Square

Weil wir sowieso schon in unmittelbarer Nähe des Times Square waren, sind wir ihn gleich mal entlang gelaufen und haben die vielen verschiedenen Eimdrücke erstmal auf uns wirken lassen. Ich liebe den Times Square und war einfach so glücklich wieder dort zu sein. Alles, was man dort sieht, ist einfach so besonders und ich bin immer so beeindruckt von den riesigen Werbetafeln, die so bunt leuchten. Ich finde, dass man von den vielen verschiedenen Farben immer erstmal geflasht ist und man gar nicht weiß, wo man zuerst hinsehen soll. Natürlich mussten wir dann auch ganz viel fotografieren, sodass wir ein bisschen gebraucht haben, bis wir wirklich vorwärts gekommen sind. Ein Abstecher in die M&M’s-Welt durfte selbstverständlich auch nicht fehlen und wir haben uns schon die erste Tüte mit den eher außergewöhnlicheren Sorten, wie Mandel, Peanutbutter oder Kaffee gemischt.

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Empire State Building

Danach sind wir zum Empire State Building gelaufen, wo wir dann gleich mal den New York City Pass genutzt haben. Wir mussten dort zwar schon relativ lang anstehen, aber zum Glück nicht ganz so lange wie letztes Jahr. Oben waren sehr viele Menschen, sodass es nicht ganz so leicht war sich zwischen den vielen Menschen durchzuquetschen, um etwas vom Ausblick sehen zu können.  Wenn man es aber mal geschafft hat, war es natürlich wunderschön. Leider war es ein bisschen nebelig, was man aber erst gesehen hat, als man oben angekommen ist. Außerdem konnten wir auch leider nicht ganz so schöne Bilder machen, weil die Gitter den Hintergrund ein wenig versperrt haben. Trotz allem hat es sich natürlich gelohnt hochzufahren und den einmaligen Ausblick zu genießen.

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Madame Tussauds

Als wir mit dem Empire State Building fertig waren, war es schon relativ spät, sodass wir nach einer Attraktion gesucht haben, die nicht ganz so viel Zeit in Anspruch nimmt, weil wir auch nicht all zu spät in der Gegend von unserem Airbnb rumlaufen wollten (dazu in einem anderen Bericht mehr Details?). Also haben wir uns für das Madame Tussauds entschieden, weil das nicht all zu weit vom Empire State Building entfernt liegt und unsere Metro am Times Square hält, sodass wir danach dort gleich einsteigen konnten. Im Vergleich zu letztem Jahr hat sich das Madame Tussauds aber ein bisschen verschlechtert, weil man einige Puppen rausgenommen bzw. ausgetauscht hat. Ich finde auch, dass viele richtige Stars gefehlt haben und insgesamt waren wir auch relativ schnell durch. Einige Wachspuppen sahen dem Original auch kein bisschen ähnlich. Trotzdem gab es auch einige Wachspuppen, die gut gelungen sind.?

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Ich bin aber sehr glücklich darüber, wieder zurück in New York zu sein und es tut auch gut jetzt mal an einem Ort zu sein, den ich schon von früher kenne. Ich fand es zwar auf der einen Seite sehr spannend in Island und Kanada komplett neue Erfahrungen zu sammeln aber es ist jetzt auch mal ganz schön, sich nicht vollkommen neu orientieren zu müssen und die Stadt schon ein bisschen zu kennen.?

Ich freue mich auf die nächsten Tage in New York und hoffe, dass euch der erste Blogpost von hier gefallen hat!!

Liebe Grüße!

Eure Eden❤️

 

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Toronto Story #1

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Hallo aus Toronto!

Der Flug von Island war in Ordnung, allerdings gab es schon die ersten Startschwierigkeiten bei der Einreise nach Kanada, denn man hat uns einige Fragen gestellt wie zum Beispiel, was unsere Pläne für unseren Toronto-Aufenthalt sind. Anscheinend kam es dem Beamten seltsam vor, dass zwei 18-jährige Mädchen alleine durch Kanada und die USA reisen wollen. Schließlich hat er uns einreisen lassen, nachdem wir ihm gesagt haben, dass wir in New York einen Freund haben, der sich um uns kümmert.

Das Airbnb haben wir relativ schnell gefunden und es ist liegt in Little Italy, also ziemlich zentral. Die U-Bahn Station ist nur ein paar Meter entfernt und wir müssen gar nicht mal solange fahren, bis wir mitten im Zentrum sind. Allgemein kommen wir hier sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurecht und wir kennen den Weg in die Innenstadt schon auswendig. Wir haben dann gestern zuerst einmal einen Adapter für die Steckdosen gekauft. Dafür sind wir in die große Mall (Eaton Center) gefahren, denn die liegt im Stadtzentrum, sodass wir danach noch ein bisschen in der Stadt unterwegs waren.

Den heutigen Tag haben wir dann auch wieder in der großen Mall begonnen, denn der Standort hat sich für uns als guter Startpunkt erwiesen. Wenn man aus der Mall herauskommt, befindet man sich direkt auf der Yonge Street, die 1896 km lang ist und somit eine der längsten Straßen Nordamerikas ist. Als wir diese Straße zum ersten Mal betreten haben, hatte ich das Gefühl, mitten in New York zu sein. Überall ragen Wolkenkratzer in den Himmel, an einigen Gebäuden hängen Werbetafeln und viele verschiedene Menschen sind auf der Straße unterwegs. Aber den ersten Unterschied erkennt man schon schnell, denn die Taxis sind hier orange und nicht gelb.

Yonge Street Toronto

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Insgesamt erinnert mich Toronto schon an New York, aber man merkt natürlich, dass Toronto viel kleiner ist. Die Straßen sind hier deutlich weniger überfüllt, was echt angenehm ist, hier ist es auch nicht ganz so laut und es stinkt hier auch nicht, so wie es das in NY manchmal tut 😉 Aber ich hatte hier sofort das Metropolen-Feeling, weil man überall so viele Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern sieht. Ich habe das Gefühl, dass die wenigsten Menschen, die man auf den Straßen oder in den U-Bahnen zu Gesicht bekommt Kanadier sind. Und auch das U-Bahn System ist ähnlich, wie in New York, London oder Paris, nur meiner Meinung nach nicht ganz so kompliziert.

Toronto City Centre

Wir sind dann erstmal ein ganzes Stück an der Yonge Street entlang gelaufen, was ich echt schön fand, weil man so mal die Stadt auf sich wirken lassen konnte. Ich liebe Großstädte und alleine in der zentralsten Straße der Stadt spazieren zu gehen macht so viel Spaß, weil man unglaublich viele Eindrücke auf einmal erhält. Mir ist wieder mal bewusst geworden, dass ich Städtereisen am liebsten mag, weil man in einer Stadt einfach so viele verschiedene Dinge erleben kann.

Toronto Street Vibe

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Natürlich haben wir auch hier viel Zeit damit verbracht Fotos aufzunehmen, weil es auch hier super viele Foto Locations gibt.

Irgendwann mal haben wir dann auch zwischen den vielen Wolkenkratzern den CN-Tower entdeckt. Wir haben uns aber dazu entschlossen nicht hochzufahren, weil dafür sonst zu viel Zeit verloren gehen würde, die wir hier dringend brauchen. Wir sind dann auch noch zum Hafen gelaufen, der in der Nähe des Towers liegt.

Am Ende des Tages haben uns die Füße echt weh getan, weil wir den ganzen Tag unterwegs waren. Der Schrittzähler am Handy hat 28.574 Schritte und 16,2 km gezählt 😉 CN Tower

Toronto Beach

Ich finde es hier sehr sehr schön und dafür dass es eine Großstadt ist, fühle ich mich echt sicher. Zwar laufen auch in Toronto einige gruselige Gestalten rum, aber insgesamt habe ich mich hier bis jetzt noch nie unwohl gefühlt.

Liebe Grüße aus Toronto ??

Eure Eden

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Letzter Tag in Reykjavik

Reykjavik

Gestern hatten wir unseren letzten Tag in Island und haben den nochmal in der Innenstadt von Reykjavik verbracht.

Da wir schon alles kannten, haben wir uns die meiste Zeit in den Straßen Laugavegur & Skólavörðustígur aufgehalten, weil dort einfach die meiste Action ist. Die meisten Läden hatten sogar offen, obwohl im Internet steht, dass die Läden in Island sonntags geschlossen haben. Für uns war das natürlich super, weil die Straßen deshalb genauso belebt waren, wie sonst auch.

Laugavegur Reykjavik

Allerdings war es am Sonntag wirklich extrem kalt in Reykjavik, sodass wir eine längere Kaffee-Pause eingelegt haben, um uns aufzuwärmen. Die Cafés in Reykjavik sind wirklich süß und mit Liebe zum Detail dekoriert.

Café Reykjavik

Am Abend haben wir noch im Laudrament Café hausgemachte Limonade und einen isländischen Skyr gegessen, ein isländisches Milchprodukt, das man mit Magerquark oder Joghurt vergleichen kann. Im Café wurde es zusammen mit Blaubeeren und Granola serviert. Die Woche über haben wir es immer mit Müsli zum Frühstück gegessen. Wenn ich wieder in Deutschland bin, habe ich auf jeden Fall vor Skyr, anstelle von Joghurt zu essen, weil es nicht nur besser schmeckt, sondern auch gesünder ist. Das Café hat uns im Übrigen der Tourguide von Samstag empfohlen.

Skyr

Unser Airbnb war eigentlich ganz schön, denn es hatte einen gewissen Retro-Touch. Dort war es immer sauber und die Gastgeberin war freundlich und hilfsbereit. Das einzige Problem war, dass es sehr weit außerhalb liegt und wir jeden Tag ca 30-40 Minuten mit dem Bus fahren mussten, um in die Innenstadt zu kommen.

Air Bnb Reykjavik

Aber insgesamt bin ich sehr begeistert von Island. Nicht nur von Reykjavik sondern vom ganzen Land! Die Landschaft, die Menschen, die Natur, einfach alles hat mir sehr gut gefallen! Ich möchte auf jeden Fall irgendwann nochmal dorthin reisen. Ich glaube beim nächsten Mal würde ich aber noch mehr vom Land sehen wollen, weil die Stadt so klein ist, dass mir bei einem zweiten Besuch 1-2 Tage dort reichen würden.

Jetzt bin ich aber erstmal gespannt auf Toronto!

Eure Eden

 

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Golden Circle Tour

Als wir hier am Donnerstag angekommen sind, haben wir gleich eine Tour bei einem Busunternehmen gebucht, die uns ins Landesinnere von Island führt. Uns war nämlich wichtig, auch etwas von Islands Natur und Landschaft zu sehen. Wir haben uns für die Golden Circle Classic Tour bei Gray Line entschieden. Diese Route ist die Beliebteste bei Touristen und deckt einige von Islands bekanntesten Sehenswürdigkeiten ab.

Wir wurden an dem Hotel abgeholt, das in der Nähe von unserem Airbnb liegt,  wo wir schon am Donnerstag auf dem Weg vom Flughafen ausgestiegen sind. Allerdings gab es auch da erstmal ein kleines Chaos, da uns bei der Buchung gesagt wurde, dass wir an einer Bushaltestelle abgeholt werden, die in der Nähe des Hotels liegt und wir einfach an der Rezeption nachfragen sollen und die uns dann den Weg dorthin erklären würden. Als wir dann im Hotel nach dem Weg gefragt haben, wusste aber niemand wovon wir sprechen. Zum Glück war die Rezeptionistin trotzdem hilfsbereit und hat bei dem Busunternehmen angerufen und letztendlich wurden wir dann direkt am Hotel abgeholt. Zuerst wurden alle Tour-Teilnehmer mit einem Pick-up Service abgeholt und zum Startpunkt der Rundreise gebracht. In unserem Mini-Van waren wir die Einzigen und der Busfahrer konnte sogar ein bisschen Deutsch, weil er seit 4 Jahren einen Deutsch-Kurs macht.

Nachdem wir dann in den großen Tourbus umgestiegen sind, wurden wir erstmal von dem wirklich sehr sympathischen Tourguide Darren begrüßt. Er hat den ganzen Tag echt sehr interessant und lustig gestaltet und man hat ihm sehr gerne zugehört.

Das erste Ziel der Golden Circle Tour ist der þingvellir National Park. Hier haben wir ca 40 Minuten verbracht und man konnte selbst entscheiden, wohin man gehen möchte, sodass man nicht an die Gruppe gebunden war. Wir haben erstmal unzählige Fotos aufgenommen und sind die Pfade und Wege entlang gegangen, die durch die Natur geführt haben. Die Landschaft dort ist wunderschön. Man sieht dort vor allem viele grüne Bäume und Wiesen, die aber von Felsen umgeben sind, was das Gesamtbild wirklich besonders erscheinen lässt.

National Park Island 1

National Park Island 2

National Park Island 3

Unser nächster Stopp war dann der Gulfloss, ein 32m- tiefer Wasserfall des Flusses Hvítá. Hier haben wir 80 Minuten gehalten und auch eine Mittagspause eingelegt. Pfade und Treppen führen zum Wasserfall hin und egal wo man steht, man möchte überall Fotos machen. In jedem Winkel sieht der Wasserfall anders aus und auch hier ist die restliche Landschaft grün, was in echt noch viel beeindruckender aussieht, als auf den Fotos. Am Wasserfall war es aber leider extrem kalt, weil dort ein sehr starker Wind geweht hat. Aber das war nur ein kleiner Nebeneffekt, der nicht wirklich gestört hat, wenn man bedenkt, wo man sich gerade aufgehalten hat. 😉

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Die dritte und eigentliche letzte Station der Golden Circle Tour war der Geysir, worauf wir am meisten gespannt waren, weil wir auf jeden Fall dorthin wollten, wenn wir in Island sind. Auch hier haben wir uns 80 Minuten aufgehalten. Schon wenn man dort ankommt, erblickt man sofort die Dämpfe, die von den heißen Quellen kommen. In regelmäßigen Abständen stoßen die Quellen ihr Wasser als Fontäne aus, was ein wirklich ganz besonderes Naturschauspiel ist. Die gesamte Landschaft ist dort vom Dampf umgeben, weshalb wir natürlich auch dort viel fotografiert haben. In der Gegend des Geysirs hat man allerdings überall den Geruch von Schwefel in der Nase, was irgendwie nicht so angenehm war. 😉

 

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Was ein bisschen schade war und für alle drei Attraktionen gilt, ist dass überall viel zu viele Touisten waren. Dadurch wurde die Szenerie ein wenig von der Menschenmasse „zerstört“.

Der Tourguide hat mit uns dann noch an einem zusätzlichen Ort angehalten, weil alle Gruppenmitglieder immer pünktlich waren und wir so noch ein bisschen Zeit übrig hatten. Er hat uns einen weiteren Wasserfall gezeigt, der auch wunderschön war. Dieser Stopp war quasi ein Geschenk, der nicht auf dem Programm stand und für den wir auch nicht bezahlt haben. Dieser Abschluss war nochmal ein Highlight, obwohl eigentlich die ganze Tour ein einziges Highlight war.

Wasserfall extra

Wir sind wirklich froh, die Golden Circle Tour gemacht zu haben, weil wir so die Gelegenheit hatten, gleich mehrere Sehenswürdigkeiten von Island zu sehen. Der Tourguide hat nicht nur zu den einzelnen Attraktionen etwas erzählt, sondern auch zum Leben in Island und über die isländische Kultur. Außerdem hat er uns noch Tipps für Reykjavik gegeben. 😉

Am Ende hat er noch ein Quiz gemacht und Mars-Riegel an die verschenkt, die als Erste die richtige Lösung wussten. Hannah und ich haben sogar einen bekommen. 😉

Mars island

Wir hatten heute wirklich einen unglaublich schönen Tag und es hat sich auf jeden Fall gelohnt, Islands Landschaft auf diesem Weg zu erkunden. 😉

Ich freue mich auf die nächsten Tage!!

Eure Eden

Fontäne Geysir
Fontäne Geysir

 

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