Toronto Story #3

Unser letzter Stopp war Toronto, wo wir nochmal zwei Tage verbracht haben, bevor es dann über Island zurück nach München ging. Es war schon cool das Abenteuer genau dort enden zu lassen, wo alles erst so richtig begonnen hat. Vor allem habe ich gemerkt, wie viel wir im Laufe der letzen 9 Wochen gelernt haben und inwiefern wir uns verändert haben. Aufeinmal waren wir einfach viel erfahrener und es hat sich vieles einfach schon „automatisch“ abgespielt und wir wussten einfach, wie man alles planen und organisieren muss. Außerdem war es auch sehr vorteilhaft, dass wir uns schon in Toronto auskannten und so genau wussten, wo wir nochmal hinwollen. Aber es war schon ein besonderes Gefühl durch die selben Straßen zu laufen, wie am Anfang der Reise, weil mir da einfach aufgefallen ist, was wir seitdem alles geschafft haben. Natürlich war es auch ein Stück weit anders,  weil nun die ganze Reise schon hinter uns und nicht vor uns lag. Aber die bekannten und vertrauten Straßen und Gebäude zu sehen hat auch gut getan. Allerdings kam mir die Stadt beim zweiten Aufenthalt deutlich kleiner vor als beim ersten Mal, seit New York kam mit aber jede Stadt „überschaubar“ vor. Letztes Mal hatte ich dem Eindruck, dass Toronto riesig ist und dass man alles am besten mit der Metro erreicht aber jetzt haben wir festgestellt, dass man die komplette Innenstadt auch super zu Fuß erkunden kann. Dadurch dass es dieses Mal schon Herbst war, hatten wir außerdem die Gelegenheit, Toronto in zwei verschiedenen Jahreszeiten zu sehen, was auch ganz interessant war.

Wir waren hauptsächlich im Zentrum um die Yongstreet herum unterwegs und haben innerhalb eines halben Tages all das abgelaufen, wofür wir am Anfang der Reise ungefähr 2 Tage gebraucht haben. Natürlich mussten wir auch noch einen Abstecher in die Mall (Eaton Center) machen, weil wir dort bei unserem ersten Aufenthalt in Toronto immer unseren Tag begonnen haben, weil die so zentral liegt.  Wir waren außerdem noch am St. Lawrence Market, den wir beim ersten Aufenthalt nicht geschafft haben und nachdem wir auf so vielen verschiedenen Märkten waren, wollten wir diesen auch noch mitnehmen.

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Wieder dort zu sein, wo alles begonnen hat (außer Island) hat mir dann aber auch verdeutlicht, dass die Reise und das Abenteuer jetzt endgültig vorbei sind und so hab ich mich mental auch schon auf die Rückkehr nach Hause vorbereitet.

Insgesamt bin ich aber wirklich froh, dass wir nochmal dort waren und es war ein würdiger Abschluss einer unglaublichen Zeit.

Eure Eden❤️🇨🇦

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Toronto Story #2

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht! Heute war schon unser letzter Tag hier und den haben wir nochmal genutzt, um ein paar von Torontos Highlights zu sehen!

Distillery District

Unsere erste Station war das Distillery District, ein kleines Viertel in der Altstadt, das zu Torontos Unterhaltungsviertel umgestaltet wurde. Man findet dort zahlreiche schicke und hippe Bars, Cafés, Shops oder Galerien, die alle ganz individuell gestaltet sind. Auch die Kleidung, die man in den Shops dort findet ist einzigartig und unterscheidet sich ein bisschen von der Mode die man bei H&M, Mango oder Zara shoppen kann. Ich finde, dass man sieht, dass sich jeder dort Mühe gibt, seinen Laden bzw. sein Restaurant im eigenen Stil zu designen, denn an Kreativität mangelt es in diesem Viertel definitiv nicht! 😉 Es macht einfach Spaß durch die Straßen im Distillery District zu schlendern und die einzelnen Menschen zu beobachten oder in die Läden zu schauen. Ein bisschen erinnert mich dieses Viertel an die Tachana in Tel Aviv, wo sich auch moderne Boutiquen und Bars an einem historischen Ort niedergelassen haben und diesen zu einem Unterhaltungs- und Ausgehviertel umfunktioniert haben. Manche Geschäfte in Toronto hätten auch genauso gut in die Tachana in Tel Aviv gepasst. Insgesamt hat mich hier auch die Architektur von manchen Gebäuden an die in Tel Aviv erinnert. Das Distillery District kann ich jedem bei einem Besuch in Toronto nur ans Herz legen, denn es lohnt sich wirklich!

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High Park

Danach hatten wir vor in den Stadtpark, High Park, zu fahren. Allerdings hatten wir Probleme diesen zu finden und haben uns einige Male verfahren. Da wir hier ja auch kein Internet haben, waren wir immer froh, wenn wir irgendwo einen Starbucks entdeckt haben, damit wir Google Maps im WLAN neu laden konnten. Nach 2 Stunden haben wir den Park dann endlich gefunden und waren aber irgendwie ein bisschen enttäuscht. Im Internet wurde der Park als eines von Torontos Highlights beschrieben, aber ich muss sagen, dass der Englische Garten in München um um einige Male schöner ist. Der High Park ist eigentlich echt nichts besonderes, viele Wiesen und ein paar Sportplätze, aber sonst gibt es dort eigentlich nicht viel zu sehen. Trotzdem war der Nachmittag schön, wir haben uns dann einfach auf einer Parkbank niedergelassen und Snacks, die wir noch aus Deutschland hatten, gegessen 😉

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Fazit von Toronto

Insgesamt hatte ich super viel Spaß in Toronto und wurde immer wieder positiv überrascht. Die meisten Menschen sind hier echt nett und fragen sofort nach, ob sie helfen können, wenn sie sehen, dass man gerade nicht weiß, wo man lang gehen soll. Ich finde in der Stadt verliert man eigentlich auch nicht so schnell den Überblick, wie in anderen Großstädten. Ich habe das Gefühl, dass ich mich hier schon ganz gut auskenne.

Wir haben jeden Tag im Eaton Center (die große Mall von Toronto) beginnen und enden lassen. Aufgrund ihrer zentralen Lage war es echt super praktisch jeden Tag von dort aus zu starten und am Abend, bevor es zurück ins Airbnb ging, nochmal eine Runde durch die Läden zu drehen, obwohl wir beide nichts gekauft haben. Unser Airbnb war okay aber nicht so schön, wie das in Island. Im Eingang der Wohnung hat es ein bisschen gestunken (zum Glück nicht bei uns im Zimmer) aber wir konnten dort zum Beispiel auch nicht richtig kochen. Auch die Preise in den Supermärkten waren sehr hoch. Zum Glück haben wir das Fast-Food Restaurant freshii gefunden, dass gesunde Gerichte verkauft und im Vergleich nicht ganz so teuer war, sodass wir dort ein paar Mal gegessen haben.

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Insgesamt hat mir Toronto sehr gut gefallen und ich bin froh, dass wir am Ende der Reise nochmal einen Tag hier haben werden.

Jetzt gerade sitzen wir mit unseren Koffern in einem Starbucks, der bis 1.00 Uhr geöffnet hat, denn um 0.45 geht unser Bus nach Montréal. Ich bin schonmal gespannt, wie die erste Busfahrt wird und ob wir so wie geplant bei Maurice ankommen werden.

Liebe Grüße !💕

Eure Eden

 

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Toronto Story #1

toronto Street

Hallo aus Toronto!

Der Flug von Island war in Ordnung, allerdings gab es schon die ersten Startschwierigkeiten bei der Einreise nach Kanada, denn man hat uns einige Fragen gestellt wie zum Beispiel, was unsere Pläne für unseren Toronto-Aufenthalt sind. Anscheinend kam es dem Beamten seltsam vor, dass zwei 18-jährige Mädchen alleine durch Kanada und die USA reisen wollen. Schließlich hat er uns einreisen lassen, nachdem wir ihm gesagt haben, dass wir in New York einen Freund haben, der sich um uns kümmert.

Das Airbnb haben wir relativ schnell gefunden und es ist liegt in Little Italy, also ziemlich zentral. Die U-Bahn Station ist nur ein paar Meter entfernt und wir müssen gar nicht mal solange fahren, bis wir mitten im Zentrum sind. Allgemein kommen wir hier sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurecht und wir kennen den Weg in die Innenstadt schon auswendig. Wir haben dann gestern zuerst einmal einen Adapter für die Steckdosen gekauft. Dafür sind wir in die große Mall (Eaton Center) gefahren, denn die liegt im Stadtzentrum, sodass wir danach noch ein bisschen in der Stadt unterwegs waren.

Den heutigen Tag haben wir dann auch wieder in der großen Mall begonnen, denn der Standort hat sich für uns als guter Startpunkt erwiesen. Wenn man aus der Mall herauskommt, befindet man sich direkt auf der Yonge Street, die 1896 km lang ist und somit eine der längsten Straßen Nordamerikas ist. Als wir diese Straße zum ersten Mal betreten haben, hatte ich das Gefühl, mitten in New York zu sein. Überall ragen Wolkenkratzer in den Himmel, an einigen Gebäuden hängen Werbetafeln und viele verschiedene Menschen sind auf der Straße unterwegs. Aber den ersten Unterschied erkennt man schon schnell, denn die Taxis sind hier orange und nicht gelb.

Yonge Street Toronto

Yonge Street Toronto 2

Insgesamt erinnert mich Toronto schon an New York, aber man merkt natürlich, dass Toronto viel kleiner ist. Die Straßen sind hier deutlich weniger überfüllt, was echt angenehm ist, hier ist es auch nicht ganz so laut und es stinkt hier auch nicht, so wie es das in NY manchmal tut 😉 Aber ich hatte hier sofort das Metropolen-Feeling, weil man überall so viele Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern sieht. Ich habe das Gefühl, dass die wenigsten Menschen, die man auf den Straßen oder in den U-Bahnen zu Gesicht bekommt Kanadier sind. Und auch das U-Bahn System ist ähnlich, wie in New York, London oder Paris, nur meiner Meinung nach nicht ganz so kompliziert.

Toronto City Centre

Wir sind dann erstmal ein ganzes Stück an der Yonge Street entlang gelaufen, was ich echt schön fand, weil man so mal die Stadt auf sich wirken lassen konnte. Ich liebe Großstädte und alleine in der zentralsten Straße der Stadt spazieren zu gehen macht so viel Spaß, weil man unglaublich viele Eindrücke auf einmal erhält. Mir ist wieder mal bewusst geworden, dass ich Städtereisen am liebsten mag, weil man in einer Stadt einfach so viele verschiedene Dinge erleben kann.

Toronto Street Vibe

Yonge Street 3

Natürlich haben wir auch hier viel Zeit damit verbracht Fotos aufzunehmen, weil es auch hier super viele Foto Locations gibt.

Irgendwann mal haben wir dann auch zwischen den vielen Wolkenkratzern den CN-Tower entdeckt. Wir haben uns aber dazu entschlossen nicht hochzufahren, weil dafür sonst zu viel Zeit verloren gehen würde, die wir hier dringend brauchen. Wir sind dann auch noch zum Hafen gelaufen, der in der Nähe des Towers liegt.

Am Ende des Tages haben uns die Füße echt weh getan, weil wir den ganzen Tag unterwegs waren. Der Schrittzähler am Handy hat 28.574 Schritte und 16,2 km gezählt 😉 CN Tower

Toronto Beach

Ich finde es hier sehr sehr schön und dafür dass es eine Großstadt ist, fühle ich mich echt sicher. Zwar laufen auch in Toronto einige gruselige Gestalten rum, aber insgesamt habe ich mich hier bis jetzt noch nie unwohl gefühlt.

Liebe Grüße aus Toronto 🇨🇦

Eure Eden

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