Die ersten Stunden in Montréal

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Seit unserer Ankunft in Montréal am  Sonntag Morgen haben wir schon einiges erlebt, aber ich fange mal ganz von vorne an:

Die Busfahrt von Toronto nach Montréal

Am Busbahnhof von Toronto haben wir uns relativ gut zurecht gefunden, allerdings hat mich der Busfahrer nochmal zurück zur Rezeption geschickt, weil mein Ticket doppelseitig bedruckt war und das anscheinend ein Problem war. Also hab ich es dann an der Rezeption nochmal kopieren lassen. Wir sind zuerst 7h nach Ottawa gefahren und mussten dann dort Bus wechseln, der uns dann nach Montréal gebracht hat. Im Bus zu schlafen ist uns leider überhaupt nicht gelungen, weil die Sitze sehr unbequem waren und man auch nicht viel Platz hatte, also haben wir die Nacht mehr oder weniger durchgemacht. In Montréal bleiben wir bei Maurice, dem Onkel von einem Freund von mir aus Israel.  Er hat uns gebeten den Busfahrer zu fragen, ob er uns schon früher absetzten kann, damit er nicht extra in die Stadt reinfahren muss, weil er ein bisschen außerhalb lebt. Der Busfahrer war aber extrem unfreundlich und war nicht bereit uns zu helfen, sodass Maurice doch den Weg auf sich genommen hat, was uns ein wenig unangenehm war.

Nach der Ankunft in Montréal

Aber hier in Montréal wurden wir von Maurice und seinem Lebensgefährten Charles sofort mit offenen Armen empfangen und mit der israelischen Gastfreundschaft verwöhnt. Ich fühle mich echt so, als wäre ich in Israel. Angefangen damit hat es erstmal, dass wir nach unserer Ankunft bei einem Supermarkt angehalten haben und wir uns erstmal ein paar Sachen aussuchen sollten, die wir gerne essen. Zu Hause angekommen, haben wir noch vor der Hausführung  jede erstmal ein Croissant und einen israelischen Kuchen bekommen. Ich habe echt das Gefühl seit gestern nur am Essen zu sein.? Maurice und Charles wohnen in einem kleinen Vorort von Montréal, der direkt am See liegt und mit dem Auto ca 30 Minuten von der Innenstadt entfernt ist. Dadurch, dass die Einfahrt in die Stadt aber zur Zeit umgebaut wird, braucht man zur Zeit allerdings über eine Stunde, sodass die meisten Leute den Zug benutzen, mit dem man ca 50 min fährt. Das Dorf ist wirklich wunderschön, hier gibt es viele Villen oder auch kleinere Häuser mit einer interessanten Architektur. Hannah und ich haben den kompletten Keller für uns, wo auch ein Bad liegt. Das Bett ist super bequem und endlich haben wir wieder mal eine normale Dusche. Maurice hat uns auch gleich zugesichert, dass alles, was sich im Kühlschrank befindet, uns gehört und wir Bescheid sagen sollen, wenn es an irgendetwas fehlen sollte. Mittags ging es dann weiter mit dem Essen: Die beiden haben nicht nur Steaks und Hühnerspieße gegrillt, sondern auch Reis mit Gemüse, einen riesigen grünen Salat, Hummus, Tahina, Shakshuka, Baguette und Zwiebelringe aufgetischt. Währenddesesen hat Maurice noch schnell eine Schokotorte zubereitet und Nana-Tee gemacht. Die beiden sind wirklich super cool und verwöhnen uns hier bis zum Gehtnichtmehr. Diese typische israelische Gastfreundschaft tut wirklich gut, nachdem wir jetzt die erste Zeit alleine unterwegs waren, denn diese Offenheit gibt mir irgendwie ein Gefühl von zuhause. Und auch mal wieder Hebräisch zu reden, war mal ganz erfrischend, denn das habe ich ja im letzten Monat so gut wie gar nicht getan und jetzt habe ich erst mal wieder festgestellt, wie sehr mir das eigentlich gefehlt hat. Nach dem Essen waren wir dann so müde, dass wir erstmal 3h geschlafen haben, was aber ganz praktisch war, weil sich auch Maurice Ausruhen musste, weil er am Vortag von einem Nachtflug aus Tel Aviv zurückkam (er ist Steward bei Air Canada). Danach hat er uns ein bisschen seinen Ort (Senneville) und auch den Nachbarort gezeigt, die beide echt wunderschön sind. Direkt am Wasser liegen viele Restaurants und beide Orte sind einfach total süß. Er hat uns viel herumgeführt und gezeigt, zum Beispiel wo sein Friseur ist, sein liebstes Café und sogar, wo seine Bank ist.? Natürlich haben wir auch viele Fotos gemacht, wer Maurice kennt, weiß, dass sein liebstes Hobby fotografieren ist. Er fotografiert echt alles, was er sieht.

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Als wir dann wieder bei ihm zu Hause angekommen sind, durften wir dann (wer hätte es gedacht) wieder einmal essen. Es gab Couscous mit Gemüse, was er anscheinend auch noch mittags nebenbei gekocht hat. Normalerweise kommen in ein Couscous immer sieben Gemüsesorten rein, also so machen es zumindest meine Mama, meine Oma und meine Tante. Maurice macht sein Couscous aber mit neun verschiedenen Gemüsesorten.? Der Witz ist, wir werden eigentlich gar nicht richtig gefragt, ob wir etwas essen möchten oder ob wir Hunger haben, das Essen wird uns einfach hingestellt.?

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Aber die beiden sind echt super lieb und auch Charles ist echt total nett und witzig. Sie haben uns alles ganz genau erklärt, Tipps für die nächsten Tage gegeben und fahren uns immer überall hin. Maurice wird Anfang August 60, trotzdem kann er ohne Weiteres bei den aktuellen Hits von Justin Bieber und Miley Cyrus mitsingen und hat uns auch erklärt, was genau er an diesen Liedern so mag.

Das einzige „Problem“, was ich hier habe sind die drei Hunde. Es sind Babyhunde und am Anfang habe ich mir gedacht „komm, die sind bestimmt ganz süß“, aber ich muss zugeben, dass ich sie eigentlich nur extrem nervig finde. Ich bin einfach echt kein Hundefan und das Problem ist, dass sie einfach nicht aufhören zu schlabbern und ich das echt eckelig finde. Ich bin gestern schon extra mit meiner langen Leggins und Chucks rumgelaufen, sodass sie möglichst keine Möglichkeit haben meine Haut abzuschlabbern.? Ich war einfach nie dieser typische Hunde bzw Haustierfan und diese drei kann ich leider auch nicht so richtig ins Herz schließen. Aber die Hannah findet sie süß, also die meisten Tierfans wären wahrscheinlich begeistert von ihnen.?

Aber insgesamt fühle ich mich hier echt richtig wohl und abgesehen von den Hunden ist es wirklich perfekt!! Maurice fliegt heute wieder nach Tel Aviv, sodass wir die die nächsten Tage alleine mit Charles sind, was aber kein Problem ist, weil auch er ein wirklich guter Gastgeber ist.

Montréal haben wir heute auch schon ganz gut kennengelernt, dazu aber mehr im nächsten Post, denn dieser ist länger geworden, als geplant.?

Eure Eden

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Toronto Story #2

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht! Heute war schon unser letzter Tag hier und den haben wir nochmal genutzt, um ein paar von Torontos Highlights zu sehen!

Distillery District

Unsere erste Station war das Distillery District, ein kleines Viertel in der Altstadt, das zu Torontos Unterhaltungsviertel umgestaltet wurde. Man findet dort zahlreiche schicke und hippe Bars, Cafés, Shops oder Galerien, die alle ganz individuell gestaltet sind. Auch die Kleidung, die man in den Shops dort findet ist einzigartig und unterscheidet sich ein bisschen von der Mode die man bei H&M, Mango oder Zara shoppen kann. Ich finde, dass man sieht, dass sich jeder dort Mühe gibt, seinen Laden bzw. sein Restaurant im eigenen Stil zu designen, denn an Kreativität mangelt es in diesem Viertel definitiv nicht! 😉 Es macht einfach Spaß durch die Straßen im Distillery District zu schlendern und die einzelnen Menschen zu beobachten oder in die Läden zu schauen. Ein bisschen erinnert mich dieses Viertel an die Tachana in Tel Aviv, wo sich auch moderne Boutiquen und Bars an einem historischen Ort niedergelassen haben und diesen zu einem Unterhaltungs- und Ausgehviertel umfunktioniert haben. Manche Geschäfte in Toronto hätten auch genauso gut in die Tachana in Tel Aviv gepasst. Insgesamt hat mich hier auch die Architektur von manchen Gebäuden an die in Tel Aviv erinnert. Das Distillery District kann ich jedem bei einem Besuch in Toronto nur ans Herz legen, denn es lohnt sich wirklich!

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High Park

Danach hatten wir vor in den Stadtpark, High Park, zu fahren. Allerdings hatten wir Probleme diesen zu finden und haben uns einige Male verfahren. Da wir hier ja auch kein Internet haben, waren wir immer froh, wenn wir irgendwo einen Starbucks entdeckt haben, damit wir Google Maps im WLAN neu laden konnten. Nach 2 Stunden haben wir den Park dann endlich gefunden und waren aber irgendwie ein bisschen enttäuscht. Im Internet wurde der Park als eines von Torontos Highlights beschrieben, aber ich muss sagen, dass der Englische Garten in München um um einige Male schöner ist. Der High Park ist eigentlich echt nichts besonderes, viele Wiesen und ein paar Sportplätze, aber sonst gibt es dort eigentlich nicht viel zu sehen. Trotzdem war der Nachmittag schön, wir haben uns dann einfach auf einer Parkbank niedergelassen und Snacks, die wir noch aus Deutschland hatten, gegessen 😉

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Fazit von Toronto

Insgesamt hatte ich super viel Spaß in Toronto und wurde immer wieder positiv überrascht. Die meisten Menschen sind hier echt nett und fragen sofort nach, ob sie helfen können, wenn sie sehen, dass man gerade nicht weiß, wo man lang gehen soll. Ich finde in der Stadt verliert man eigentlich auch nicht so schnell den Überblick, wie in anderen Großstädten. Ich habe das Gefühl, dass ich mich hier schon ganz gut auskenne.

Wir haben jeden Tag im Eaton Center (die große Mall von Toronto) beginnen und enden lassen. Aufgrund ihrer zentralen Lage war es echt super praktisch jeden Tag von dort aus zu starten und am Abend, bevor es zurück ins Airbnb ging, nochmal eine Runde durch die Läden zu drehen, obwohl wir beide nichts gekauft haben. Unser Airbnb war okay aber nicht so schön, wie das in Island. Im Eingang der Wohnung hat es ein bisschen gestunken (zum Glück nicht bei uns im Zimmer) aber wir konnten dort zum Beispiel auch nicht richtig kochen. Auch die Preise in den Supermärkten waren sehr hoch. Zum Glück haben wir das Fast-Food Restaurant freshii gefunden, dass gesunde Gerichte verkauft und im Vergleich nicht ganz so teuer war, sodass wir dort ein paar Mal gegessen haben.

Freshii edensstories

Insgesamt hat mir Toronto sehr gut gefallen und ich bin froh, dass wir am Ende der Reise nochmal einen Tag hier haben werden.

Jetzt gerade sitzen wir mit unseren Koffern in einem Starbucks, der bis 1.00 Uhr geöffnet hat, denn um 0.45 geht unser Bus nach Montréal. Ich bin schonmal gespannt, wie die erste Busfahrt wird und ob wir so wie geplant bei Maurice ankommen werden.

Liebe Grüße !?

Eure Eden

 

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Trip zu den Niagara Fällen

Niagarafälle 1

Heute haben wir einen Trip zu den Niagara Fällen gemacht. Wir haben wieder eine Tour bei einem Busunternehmen gebucht, weil das für uns die einfachste Möglichkeit war, um dorthin zu kommen.

Als erstes wurden wir auch bei dieser Tour von einem Pick-Up Service, der allerdings mit 40 Minuten Verspätung bei uns ankam, von unserer Unterkunft abgeholt und zum Startpunkt der Reise gefahren. Die Reisegruppe war relativ klein und auch der Bus war kein typischer Reisebus. Der Tourguide war zwar ganz nett aber er hat relativ unlustige Witze gemacht und dabei immer gedacht, dass er total lustig wäre (was er aber definitiv nicht war ;))

Bus Tour Niagarafälle

Die Niagara Fälle sind ca 1,5 h Busfahrt von Toronto entfernt und so konnten wir auch ein bisschen was von Kanadas Landschaft sehen, indem wir aus den Fenstern rausgeschaut haben.

Was das Wetter betrifft, hätten wir uns keinen ungünstigeren Tag für den Trip aussuchen können. Meine Wetter App hat 28 Grad und Sonnenschein vorhergesagt. Vor Ort sah es aber leider ganz anders aus, denn es hat ununterbrochen geregnet. Selten habe ich einen so starken und ekelhaften Regen erlebt wie heute. Das war wirklich schade, weil wir am Anfang dadurch wirklich eingeschränkt waren und man die Wasserfälle aufgrund von Nebel fast nicht sehen konnte.

Zum Glück hat es sich nach einer gewissen Zeit ein kleines bisschen gebessert und wir konnten doch noch was von den Niagara Fällen sehen und natürlich fotografieren. So konnten wir den einzigartigen Ausblick dann noch genießen und irgendwie war es schon auch eine besondere Art und Weise die Wasserfälle bei Regen zu sehen. Außerdem ist es natürlich auch beeindruckend, eine so weltbekannte Sehenswürdigkeit zu sehen! Deshalb hat mich der Regen irgendwann auch nicht mehr so sehr gestört, obwohl wir am Ende dann schon echt richtig nass waren. 😉

Niagarafälle 2

Niagarafälle 3

Niagarafälle 4

Niagarafälle 5

Der Tourguide hat mit uns noch an ein paar Orten angehalten, an denen wir aber nicht ausgestiegen sind und er nur vom Bus aus ein bisschen etwas erzählt hat.

Einen kurzen Halt haben wir noch bei einem Weinbaubetrieb gemacht, wo man verschiedene Weine probieren durfte. Anstelle von Wein haben Hannah und ich Kekse probiert, weil wir ja noch unter 21 sind. 😉

Danach haben wir dann noch die Kleinstadt Niagara on the lake besucht. Diese ist wirklich klein und süß und man findet dort viele einzigartige Cafés und Shops. Ich fand es dort wirklich schön, weil alles egal ob Häuser, Läden oder Restaurants mit Liebe zum Detail gestaltet waren und man sich dort sofort wohl gefühlt hat.

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Danach ging es dann auch schon wieder zurück nach Toronto und jeder wurde wieder zu seinem Hotel bzw. zu seiner Unterkunft gefahren.

Im Nachhinein war der Regen eigentlich gar nicht so schlimm, auch wenn er gerade am Anfang schon sehr gestört hat. Trotzdem bin ich sehr froh, dass wir heute an den Trip zu den Niagara Fällen gemacht haben und dieses einzigartige Naturschauspiel mit eigenen Augen gesehen haben.

Ich hatte unglaublich viel Spaß und habe den Tag sehr genossen!

Morgen Abend geht es dann schon weiter nach Montréal zu Maurice.

Liebe Grüße!

Eure Eden

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Toronto Story #1

toronto Street

Hallo aus Toronto!

Der Flug von Island war in Ordnung, allerdings gab es schon die ersten Startschwierigkeiten bei der Einreise nach Kanada, denn man hat uns einige Fragen gestellt wie zum Beispiel, was unsere Pläne für unseren Toronto-Aufenthalt sind. Anscheinend kam es dem Beamten seltsam vor, dass zwei 18-jährige Mädchen alleine durch Kanada und die USA reisen wollen. Schließlich hat er uns einreisen lassen, nachdem wir ihm gesagt haben, dass wir in New York einen Freund haben, der sich um uns kümmert.

Das Airbnb haben wir relativ schnell gefunden und es ist liegt in Little Italy, also ziemlich zentral. Die U-Bahn Station ist nur ein paar Meter entfernt und wir müssen gar nicht mal solange fahren, bis wir mitten im Zentrum sind. Allgemein kommen wir hier sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurecht und wir kennen den Weg in die Innenstadt schon auswendig. Wir haben dann gestern zuerst einmal einen Adapter für die Steckdosen gekauft. Dafür sind wir in die große Mall (Eaton Center) gefahren, denn die liegt im Stadtzentrum, sodass wir danach noch ein bisschen in der Stadt unterwegs waren.

Den heutigen Tag haben wir dann auch wieder in der großen Mall begonnen, denn der Standort hat sich für uns als guter Startpunkt erwiesen. Wenn man aus der Mall herauskommt, befindet man sich direkt auf der Yonge Street, die 1896 km lang ist und somit eine der längsten Straßen Nordamerikas ist. Als wir diese Straße zum ersten Mal betreten haben, hatte ich das Gefühl, mitten in New York zu sein. Überall ragen Wolkenkratzer in den Himmel, an einigen Gebäuden hängen Werbetafeln und viele verschiedene Menschen sind auf der Straße unterwegs. Aber den ersten Unterschied erkennt man schon schnell, denn die Taxis sind hier orange und nicht gelb.

Yonge Street Toronto

Yonge Street Toronto 2

Insgesamt erinnert mich Toronto schon an New York, aber man merkt natürlich, dass Toronto viel kleiner ist. Die Straßen sind hier deutlich weniger überfüllt, was echt angenehm ist, hier ist es auch nicht ganz so laut und es stinkt hier auch nicht, so wie es das in NY manchmal tut 😉 Aber ich hatte hier sofort das Metropolen-Feeling, weil man überall so viele Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern sieht. Ich habe das Gefühl, dass die wenigsten Menschen, die man auf den Straßen oder in den U-Bahnen zu Gesicht bekommt Kanadier sind. Und auch das U-Bahn System ist ähnlich, wie in New York, London oder Paris, nur meiner Meinung nach nicht ganz so kompliziert.

Toronto City Centre

Wir sind dann erstmal ein ganzes Stück an der Yonge Street entlang gelaufen, was ich echt schön fand, weil man so mal die Stadt auf sich wirken lassen konnte. Ich liebe Großstädte und alleine in der zentralsten Straße der Stadt spazieren zu gehen macht so viel Spaß, weil man unglaublich viele Eindrücke auf einmal erhält. Mir ist wieder mal bewusst geworden, dass ich Städtereisen am liebsten mag, weil man in einer Stadt einfach so viele verschiedene Dinge erleben kann.

Toronto Street Vibe

Yonge Street 3

Natürlich haben wir auch hier viel Zeit damit verbracht Fotos aufzunehmen, weil es auch hier super viele Foto Locations gibt.

Irgendwann mal haben wir dann auch zwischen den vielen Wolkenkratzern den CN-Tower entdeckt. Wir haben uns aber dazu entschlossen nicht hochzufahren, weil dafür sonst zu viel Zeit verloren gehen würde, die wir hier dringend brauchen. Wir sind dann auch noch zum Hafen gelaufen, der in der Nähe des Towers liegt.

Am Ende des Tages haben uns die Füße echt weh getan, weil wir den ganzen Tag unterwegs waren. Der Schrittzähler am Handy hat 28.574 Schritte und 16,2 km gezählt 😉 CN Tower

Toronto Beach

Ich finde es hier sehr sehr schön und dafür dass es eine Großstadt ist, fühle ich mich echt sicher. Zwar laufen auch in Toronto einige gruselige Gestalten rum, aber insgesamt habe ich mich hier bis jetzt noch nie unwohl gefühlt.

Liebe Grüße aus Toronto ??

Eure Eden

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Letzter Tag in Reykjavik

Reykjavik

Gestern hatten wir unseren letzten Tag in Island und haben den nochmal in der Innenstadt von Reykjavik verbracht.

Da wir schon alles kannten, haben wir uns die meiste Zeit in den Straßen Laugavegur & Skólavörðustígur aufgehalten, weil dort einfach die meiste Action ist. Die meisten Läden hatten sogar offen, obwohl im Internet steht, dass die Läden in Island sonntags geschlossen haben. Für uns war das natürlich super, weil die Straßen deshalb genauso belebt waren, wie sonst auch.

Laugavegur Reykjavik

Allerdings war es am Sonntag wirklich extrem kalt in Reykjavik, sodass wir eine längere Kaffee-Pause eingelegt haben, um uns aufzuwärmen. Die Cafés in Reykjavik sind wirklich süß und mit Liebe zum Detail dekoriert.

Café Reykjavik

Am Abend haben wir noch im Laudrament Café hausgemachte Limonade und einen isländischen Skyr gegessen, ein isländisches Milchprodukt, das man mit Magerquark oder Joghurt vergleichen kann. Im Café wurde es zusammen mit Blaubeeren und Granola serviert. Die Woche über haben wir es immer mit Müsli zum Frühstück gegessen. Wenn ich wieder in Deutschland bin, habe ich auf jeden Fall vor Skyr, anstelle von Joghurt zu essen, weil es nicht nur besser schmeckt, sondern auch gesünder ist. Das Café hat uns im Übrigen der Tourguide von Samstag empfohlen.

Skyr

Unser Airbnb war eigentlich ganz schön, denn es hatte einen gewissen Retro-Touch. Dort war es immer sauber und die Gastgeberin war freundlich und hilfsbereit. Das einzige Problem war, dass es sehr weit außerhalb liegt und wir jeden Tag ca 30-40 Minuten mit dem Bus fahren mussten, um in die Innenstadt zu kommen.

Air Bnb Reykjavik

Aber insgesamt bin ich sehr begeistert von Island. Nicht nur von Reykjavik sondern vom ganzen Land! Die Landschaft, die Menschen, die Natur, einfach alles hat mir sehr gut gefallen! Ich möchte auf jeden Fall irgendwann nochmal dorthin reisen. Ich glaube beim nächsten Mal würde ich aber noch mehr vom Land sehen wollen, weil die Stadt so klein ist, dass mir bei einem zweiten Besuch 1-2 Tage dort reichen würden.

Jetzt bin ich aber erstmal gespannt auf Toronto!

Eure Eden

 

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Golden Circle Tour

Als wir hier am Donnerstag angekommen sind, haben wir gleich eine Tour bei einem Busunternehmen gebucht, die uns ins Landesinnere von Island führt. Uns war nämlich wichtig, auch etwas von Islands Natur und Landschaft zu sehen. Wir haben uns für die Golden Circle Classic Tour bei Gray Line entschieden. Diese Route ist die Beliebteste bei Touristen und deckt einige von Islands bekanntesten Sehenswürdigkeiten ab.

Wir wurden an dem Hotel abgeholt, das in der Nähe von unserem Airbnb liegt,  wo wir schon am Donnerstag auf dem Weg vom Flughafen ausgestiegen sind. Allerdings gab es auch da erstmal ein kleines Chaos, da uns bei der Buchung gesagt wurde, dass wir an einer Bushaltestelle abgeholt werden, die in der Nähe des Hotels liegt und wir einfach an der Rezeption nachfragen sollen und die uns dann den Weg dorthin erklären würden. Als wir dann im Hotel nach dem Weg gefragt haben, wusste aber niemand wovon wir sprechen. Zum Glück war die Rezeptionistin trotzdem hilfsbereit und hat bei dem Busunternehmen angerufen und letztendlich wurden wir dann direkt am Hotel abgeholt. Zuerst wurden alle Tour-Teilnehmer mit einem Pick-up Service abgeholt und zum Startpunkt der Rundreise gebracht. In unserem Mini-Van waren wir die Einzigen und der Busfahrer konnte sogar ein bisschen Deutsch, weil er seit 4 Jahren einen Deutsch-Kurs macht.

Nachdem wir dann in den großen Tourbus umgestiegen sind, wurden wir erstmal von dem wirklich sehr sympathischen Tourguide Darren begrüßt. Er hat den ganzen Tag echt sehr interessant und lustig gestaltet und man hat ihm sehr gerne zugehört.

Das erste Ziel der Golden Circle Tour ist der þingvellir National Park. Hier haben wir ca 40 Minuten verbracht und man konnte selbst entscheiden, wohin man gehen möchte, sodass man nicht an die Gruppe gebunden war. Wir haben erstmal unzählige Fotos aufgenommen und sind die Pfade und Wege entlang gegangen, die durch die Natur geführt haben. Die Landschaft dort ist wunderschön. Man sieht dort vor allem viele grüne Bäume und Wiesen, die aber von Felsen umgeben sind, was das Gesamtbild wirklich besonders erscheinen lässt.

National Park Island 1

National Park Island 2

National Park Island 3

Unser nächster Stopp war dann der Gulfloss, ein 32m- tiefer Wasserfall des Flusses Hvítá. Hier haben wir 80 Minuten gehalten und auch eine Mittagspause eingelegt. Pfade und Treppen führen zum Wasserfall hin und egal wo man steht, man möchte überall Fotos machen. In jedem Winkel sieht der Wasserfall anders aus und auch hier ist die restliche Landschaft grün, was in echt noch viel beeindruckender aussieht, als auf den Fotos. Am Wasserfall war es aber leider extrem kalt, weil dort ein sehr starker Wind geweht hat. Aber das war nur ein kleiner Nebeneffekt, der nicht wirklich gestört hat, wenn man bedenkt, wo man sich gerade aufgehalten hat. 😉

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Die dritte und eigentliche letzte Station der Golden Circle Tour war der Geysir, worauf wir am meisten gespannt waren, weil wir auf jeden Fall dorthin wollten, wenn wir in Island sind. Auch hier haben wir uns 80 Minuten aufgehalten. Schon wenn man dort ankommt, erblickt man sofort die Dämpfe, die von den heißen Quellen kommen. In regelmäßigen Abständen stoßen die Quellen ihr Wasser als Fontäne aus, was ein wirklich ganz besonderes Naturschauspiel ist. Die gesamte Landschaft ist dort vom Dampf umgeben, weshalb wir natürlich auch dort viel fotografiert haben. In der Gegend des Geysirs hat man allerdings überall den Geruch von Schwefel in der Nase, was irgendwie nicht so angenehm war. 😉

 

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Geysir 3

Was ein bisschen schade war und für alle drei Attraktionen gilt, ist dass überall viel zu viele Touisten waren. Dadurch wurde die Szenerie ein wenig von der Menschenmasse „zerstört“.

Der Tourguide hat mit uns dann noch an einem zusätzlichen Ort angehalten, weil alle Gruppenmitglieder immer pünktlich waren und wir so noch ein bisschen Zeit übrig hatten. Er hat uns einen weiteren Wasserfall gezeigt, der auch wunderschön war. Dieser Stopp war quasi ein Geschenk, der nicht auf dem Programm stand und für den wir auch nicht bezahlt haben. Dieser Abschluss war nochmal ein Highlight, obwohl eigentlich die ganze Tour ein einziges Highlight war.

Wasserfall extra

Wir sind wirklich froh, die Golden Circle Tour gemacht zu haben, weil wir so die Gelegenheit hatten, gleich mehrere Sehenswürdigkeiten von Island zu sehen. Der Tourguide hat nicht nur zu den einzelnen Attraktionen etwas erzählt, sondern auch zum Leben in Island und über die isländische Kultur. Außerdem hat er uns noch Tipps für Reykjavik gegeben. 😉

Am Ende hat er noch ein Quiz gemacht und Mars-Riegel an die verschenkt, die als Erste die richtige Lösung wussten. Hannah und ich haben sogar einen bekommen. 😉

Mars island

Wir hatten heute wirklich einen unglaublich schönen Tag und es hat sich auf jeden Fall gelohnt, Islands Landschaft auf diesem Weg zu erkunden. 😉

Ich freue mich auf die nächsten Tage!!

Eure Eden

Fontäne Geysir
Fontäne Geysir

 

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Impressionen aus Reykjavik

Impressionen aus Reykjavik

Hæ aus Reykjavik!

Wir sind seit gestern hier und haben die Stadt schon ganz gut kennengelernt.

Nachdem wir gelandet sind, sind wir mit einem Shuttle zu unserer Privatunterkunft gefahren, allerdings konnte uns dieser nur bis zu einem bestimmten Hotel fahren und die restlichen 13 Minuten mussten wir dann zu Fuß gehen. Da habe ich dann gleich mal begriffen, was es heißen wird, einen Koffer mit 25 Kilo Gewicht für die nächste Zeit neben mir herzuziehen. 😉  Aber trotz des schweren Koffers und den Unebenheiten auf dem isländischen Gehweg, haben wir dann irgendwann das Airbnb gefunden, was aber deutlich länger als 13 Minuten gedauert hat.

Der erste Ausflug in die Stadt hat genauso chaotisch begonnen, wie die Suche nach dem Airbnb geendet hat. Wir wussten, dass wir Bus Nr. 1 nehmen müssen, hatten aber keinen Plan, wo die nächste Bushaltestelle ist und auch Google Maps hat uns im Stich gelassen, da uns dort angezeigt wurde, dass es keinen Bus in die Stadt gibt. So kam es dann auch, dass wir in die falsche Richtung gefahren sind und die Busfahrt anstelle von 20 Minuten dann 40 gedauert hat.

Aber nach den Startschwierigkeiten haben wir es dann geschafft uns zu orientieren und seitdem läuft es mehr als perfekt! 🙂

Impressionen aus Reyjavik 1

Ich muss zugeben, dass ich schon erwartet habe, dass die Stadt nicht besonders groß ist, aber dass sie so klein ist, war dann doch etwas überraschend. Wir haben jetzt nach 2 Tagen eigentlich alles gesehen, was man gesehen haben sollte.

Die Innenstadt gefällt  mir wirklich gut, auch wenn das Zentrum nicht besonders groß ist. Besonders die Straßen Skolavordustigur & Laugavegur finde ich echt toll, weil sich hier unzählige Cafés, Shops und Restaurants befinden. Hier sieht man wirklich die unterschiedlichsten Menschen aus der ganzen Welt.

Impressionen aus Reykjavik 2

 

Impressionen aus Reykjavik 3Uns ist aufgefallen, dass die Isländer einem wirklich ganz eigenen Kleidungs-Stil haben, der aber wirklich total cool aussieht, wobei man auf den ersten Blick schon immer überrascht ist, weil man so einen Style aus Deutschland einfach nicht kennt. Hier wird wirklich alles mit Allem kombiniert. Die verrücktesten Mäntel, Brillen, Stiefel oder Haarfarben, wir haben in den letzten 2 Tagen echt alles gesehen und der Kreativität werden hier keine Grenzen gesetzt.

Auch die Architektur der einzelnen Häuser ist hier etwas ganz besonderes. Jedes Haus unterscheidet sich vom Anderen und die Fassaden sind hier in den verschiedensten Farben gestaltet. Auch an den Straßen-Wänden findet man unzählige Designs, was wirklich interessant ist!

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Impressionen aus Reykjavik 5

Die Landschaft ist natürlich traumhaft schön! Denn in Reykjavik hat man nicht das typische Großstadt-Feeling, auch wenn es Islands Hauptstadt ist. Deshalb sieht man auch unglaublich viel von der Natur. Die Kombi aus den vielen verschiedenen Häusern und der einzigartigen Landschaft lassen uns viele Foto-Pausen einlegen. 😉

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Leider sind die Preise hier wirklich sehr teuer, was schade ist. Wir haben gestern zum Beispiel für einen simplen Einkaufumgerechnet fast 40€ bezahlt, oder der Preis für einen normalen Cappuccino liegt hier bei über 5€! Auch die Busfahrten haben interessante Preise: Da wir keine Isländische Kronen hatten, haben wir jedes Mal mit Euro bezahlt. Entweder wissen die Busfahrer nicht, wie man umrechnet oder jeder Busfahrer hat seine eigene Regel. Der erste Busfahrer von gestern hat 5€ verlangt, der zweite 4€. Der erste Busfahrer heute meinte, dass man nicht mit Euro bezahlen könnte und der nächste hat dann 2,50€ verlangt… Wir haben jetzt einfach ein paar Euro in Isländische Kronen gewechselt, damit wir dann die nächsten Fahrten bezahlen können. Die Isländer haben nämlich alle eine App, die sie dann dem Fahrer zeigen, weshalb er auch kein Geld rausgeben kann.

Was das Wetter betrifft, hätten wir vielleicht doch den ein oder anderen Pulli mehr einpacken sollen. Ich finde es zwar nicht sehr schlimm, aber der Wind ist schon ziemlich kalt. Aber wir gehen dann einfach immer in irgendwelche Läden rein, um uns kurz aufzuwärmen und dann passt alles wieder. 😉

Insgesamt ist Reykjavik für mich eine Stadt, die ich mit keiner anderen vergleichen kann, da hier von der Architektur über die Landschaft bis hin zu den Menschen alles anderes ist.

Aber mir gefällt es hier wirklich sehr gut und ich bin schon gespannt, was uns in den nächsten zwei Tagen noch so erwarten wird.

Liebe Grüße aus Reykjavik!!

Eure Eden 😉

 

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Skolavordustigur Street
Reykjavik Wand Design
Design einer Wand im Zentrum von Reykjavik

 

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Kurz vor der Abreise

Follow my journey

In ein paar Tagen geht Hannahs und meine große Reise endlich los und ich bin schon super aufgeregt, auch wenn ich noch gar nicht realisiere, dass der Abflug schon so nah ist.
Hauptsächlich liegt das wahrscheinlich daran, dass wir noch letzte Woche in Kroatien waren und dort einfach eine Reise der ganz anderen Art erlebt haben, sodass sich keiner von uns bis jetzt mit dem Start des nächsten Abenteuers befassen konnte.
Es ist wirklich schwer zu begreifen, dass der Moment auf den wir so lange gewartet haben nur noch ein paar Tage entfernt ist. Wie oft haben wir uns den einen Moment, in dem wir ins Flugzeug steigen und unser Abenteuer beginnen in der Klausuren- bzw. Abizeit vorgestellt und diesen als Motivation gesehen? Wir wussten, dass da nach dem Abi etwas ist, worauf man sich freuen kann und jetzt ist dieser große Tag nur noch ein paar Stunden enfernt.
Umso näher die Abreise rückt, desto nervöser und angespannter werde ich zwar, aber die Vorfreude überwiegt natürlich! Ich weiß schon jetzt, dass es auch anstrengende Momente geben wird, was mir selbstverständlich schon auch Angst bereitet. Ich glaube nämlich, dass uns genau diese Momente wachsen werden lassen.
Der morgige Tag wird nochmal sehr anstrengend werden, denn die To-Do-Liste ist unendlich lang. Ausßerdem muss ich mich auch noch von allen meinen Freunden verabschieden, was sicherlich nicht einfach sein wird.
Aber dann ist der große Moment endlich da und das, was wir monatelang geplant haben, kann beginnen. Ich kann es wirklich kaum noch abwarten!!

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