Philadelphia Story

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Hallo ihr Lieben! Das Wochenede haben wir in Philadelphia verbracht und mittlerweile sind wir schon in Washington.

Die letzten Stunden in NY und der Weg zum Bus nach Philadelphia

Leider gab es auf dem Weg zum Busbahnhof mal wieder ein riesen Drama und viel Stress. Wir hätten eigentlich von einem Taxi, dass für uns schon im Internet reserviert wurde, abgeholt werden sollen. Bei der Online Reservierung wurde eigentlich alles angegeben, sodass der Fahrer alle Daten haben hätte sollen. Der Taxifahrer hatte in seinem Navi aber die falsche Adresse stehen und wollte uns ganz wo anders hinfahren. Am Anfang der Fahrt waren wir uns noch nicht einmal sicher, ob wir im richtigen Taxi sitzen, weil zuvor schon 4 andere neben uns angehalten haben und uns mitnehmen wollten. Das Problem war, dass der Fahrer (Juan aus Mexiko) weder Englisch sprechen noch Englisch verstehen konnte. Mit meinen Versuchen ihm zu erklären, wo wir eigentlich hinwollen bin kläglich gescheitert, weshalb ich zwischenzeitlich mit drei Leuten gleichzeitig telefoniert habe, mit meinem Papa, seinem Freund aus NY und seiner Frau, die alle versucht haben dem Fahrer zu erklären, was die Zieladresse ist, allerdings hat es keiner von uns so wirklich geschafft. Irgendwie hat es dann die Frau von unserem Freund geschafft über ihre App die Zieladresse zu ändern, sodass der Fahrer dann auch die richtigen Daten auf seinem Handy hatte. Nach dem ganzen Stress und vielen Tränen, weil ich mich einfach so hilflos gefühlt habe und Juan auch noch extrem unfreundlich war, sind wir dann rechtzeitig am Bahnhof angekommen und nach Philadelphia gefahren.

Sightseeing in Philadelphia

Am Samstag haben wir, wie schon in New York, die Big Bus Tour gemacht. Da wir nämlich nur so wenig Zeit in Philadelphia hatten, war das die beste Möglichkeit für uns möglichst viel von der Stadt zu sehen. Mir hat die Gegend, in der das Rathaus liegt ganz gut gefallen. Insgesamt fand ich die Stadt echt nett, wobei ich sie von allen bisherigen Stationen am unspektakulärsten fand, was allerdings auch daran liegen kann, dass wir hier am wenigsten Zeit verbracht haben. Mir sind aber auch einige schöne und interessante Gebäude und Straßen aufgefallen und auch die Viertel, in denen viele Museen liegen haben mir gut gefallen. Die Guides im Bus waren alle ein bisschen seltsam und man hat sie teilweise von der Akkustik her gar nicht verstanden.

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Reading Terminal Market

Am Sonntag waren wir auf dem Reading Terminal Market, einer großen Markthalle, wo es sehr viel zu Essen gibt. Ein bisschen hat dieser Markt was vom Sarona Food Market in Tel Aviv, nur dass der Reading Market größer ist. Man findet dort echt alles und es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Der Markt war voll mit Touristen, sodass man dort nicht nur Essen oder Lebensmittel sondern auch Menschen aus der ganzen Welt finden kann.

Insgesmat hatte ich eine schöne aber auch kurze Zeit in Philadelphia und ich glaube, dass unser Aufenthalt dort ein bisschen zu kurz war, um die Stadt richtig kennen zu lernen. Das kann aber auch daran liegen, dass wir zuvor über eine Woche in New York waren und ich NY ja schon von letztem Jahr kannte, was die Zeit in Philadelphia vielleicht noch kürzer wirken lassen hat, als sie eh schon war.

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Bus von Philadelphia nach Washington

Wie schon erwähnt, sind wir jetzt in Washington, allerdings war auch das Buserlebnis hierher nicht ganz sorgenfrei. Als wir schon am Busbahnhof angekommen sind, hieß es, dass unser Bus 3h Verspätung hat. Ich bin dann trotzdem nochmal zur Information gegangen, um nochmal sicherzugehen, dass das auch wirklich unser Bus ist und habe die Dame extra gefragt, ob es okay ist, wenn wir in der Zeit einen Kaffee trinken gehen, um die Zeit zu überbrücken. Diese hat mir gesagt, dass das natürlich völlig in Ordnung ist, wir aber schauen sollen, dass wir schon nach 2h wieder da sind, für den Fall, dass der Bus dann doch ein bisschen früher kommt. Pünktlich nach 2h waren wir dann wieder da und als wir dann eine andere Angestellte gefragt haben, ob es schon neue Infos zum verspäteten Bus nach Washington gibt, meinte diese, dass der Bus schon abgefahren ist, weil er doch früher da war. Diese Frau war die Unfreundlichkeit in Person und hat mit mir geredet, als ob sie mich erziehen müsste, als ich ihr freundlich erklärt habe, dass ihre Kollegin zu mir gemeint hat, dass wir ruhig weggehen könnten, solange wir in 2h wieder da sind. Sie hat ständig nur gesagt „The bus left, I’m telling you that the bus left“ und hat mir zu verstehen gegeben, dass ich nur ihre Zeit verschwende, weil sie eh nichts für mich tun kann. Also bin ich zu einer anderen Dame gegangen, die freundlicher aussah, die uns dann zum Superviser geschickt hat, wo für uns dann im nächsten Bus noch Plätze arrangiert werden konnten. Allerdings kam auch dieser Bus mit 40 min Verspätung, sodass wir insgesamt mit über 4h Verspätung losgefahren sind. Die Busfahrerin hatte einen sehr aggressiven Fahrstil und hatte auch keine Probleme damit einfach mal mehrere Minuten lang (ich übertreibe nicht) ohne Unterbrechung zu hupen, zum Beispiel wenn sie rückwärts ausgeparkt hat oder in eine enge Straße eingebogen ist.

Aber trotz allem sind wir in Washington angekommen und jetzt freue ich mich auf die kommenden Tage hier!

Ganz liebe Grüße!!💓

Eure Eden

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2 Kommentare

  1. Hallo meine Liebe,
    das klingt ja sehr turbulent. Lass dich nicht unterkriegen. Du machst das echt toll!
    😘😘
    Neshikot 😗😘😙😚Manuela

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