Update aus Eilat

Viel Zeit ist vergangen und ich bin jetzt schon mittlerweile ein halbes Jahr hier in Israel. Der Start hier war nicht einfach, weil ich viel Zeit gebraucht habe, um mich an alles zu gewöhnen. Gerade was die Arbeit im Hotel betrifft,  habe ich das Gefühl, dass es lange gedauert hat, bis ich ich alles gelernt habe und mich sicher gefühlt habe. Es ist ja völlig normal, dass man sich erstmal einleben muss, aber trotzdem ist diese Phase nicht einfach immer einfach gewesen.

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Aber mittlerweile geht es mir wirklich gut und ich liebe die Arbeit im Hotel. Mit der Zeit bin ich zu einer der Stärksten in der Abteilung geworden und mir wird auch viel Vertrauen von meinen Abteilungsleitern entgegengebracht. Auch mit den Gästen verstehe ich mich bestens und viele kommen an die Rezeption und sprechen mich schon mit meinem Vornamen an. Ich arbeite in letzter Zeit wirklich viel, weil viele meiner Kollegen gegangen sind und man es irgendwie verpasst hat, rechtzeitig neue Leute einzustellen. Ich habe wirklich kein Problem damit, viel zu arbeiten, nicht selten arbeite ich 12h am Tag, aber ich liebe es und ironischerweise hat der Mangel an Personal in der Abteilung mich stärker gemacht. Auch mit der israelischen Mentalität komme ich jetzt viel besser zurecht. Am Anfang hatte ich echt Probleme mit unerschämten und respektlosen Gästen, aber mit der Zeit habe ich gelernt, wie ich mit solchen Menschen umgzugehen habe. Einige Gäste erwähnen mich auch in ihren Hotelbewertungen, was mich natürlich sehr glücklich macht!!! Auch das mit dem hebräischen Alphabet hat sich deutlich verbessert. Lesen ist für mich eigentlich kein Problem mehr, natürlich brauche ich mehr Zeit fürs Lesen als andere, aber es stellt wenigstens keine Probleme mehr für mich dar. Auch mit Emails schreiben komme ich im Großen und Ganzen zu Recht,  weil sich bestimmte Dinge oft wiederholen und wenn ich Hilfe brauche, ist immer jemand da,  der diese eine Email für mich übernehmen kann.

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Auch die Sache mit dem „Wohnen“ hat sich positiv entwickelt. Die ersten Monate habe ich ja allein gelebt, was auf der einen Seite den Vorteil hatte, dass ich meine Privatsphäre hatte. Auf der anderen Seite war es dadurch für mich umso schwerer Anschluss zu finden. Im Januar habe ich dann für zwei Wochen mit einem Mädchen zusammengewohnt, die zwar nett war, allerdings waren wir vom Typ her total unterschiedlich, weshalb sie dann wieder ausgezogen ist. Seit Februar wohne ich mit einem anderen Mädchen zusammen, die auch bei mir im Hotel in einer anderen Abteilung arbeitet. Ich verstehe mich mit ihr echt gut und ich mag sie wirklich gern.

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Eine andere Sache, die mir an meinem Leben hier Spaß macht, ist dass ich meine Familie hier in Israel oft sehe. Immer wenn ich ein paar Tage frei habe, dann fahre ich nach Beer Sheva und besuche meine Verwandten. Wenn es irgendwelche Familientreffen gibt, an denen die ganze Familie teilnimmt, kann ich jetzt dabei sein. Früher hat man hinterher immer nur die Fotos gesehen und sich gewünscht, dabei gewesen zu sein. Jetzt habe ich eben die Gelegenheit ein Teil davon zu  sein.

 

Mir geht es wirklich gut und ich genieße die Zeit hier. Heute habe ich frei und um ehrlich zu sein, freue ich mich schon auf morgen, wenn ich wieder arbeite, weil ich das Herods Hotel und die Leute dort einfach mag.

Viele Grüße aus Eilat!! Bis bald.

 

Eure Eden😘😘😘

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2 Kommentare

  1. Liebe Eden,
    wieder mal eine toller Bericht, der mich 100% fesselt und in deinen Alltag mitnimmt. Danke für’s Teilen 🙂
    Ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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